
BAE Systems macht Fortschritte bei der Produktion der neuen Archer-Artilleriesysteme auf RMMV-HX2-Fahrgestell, mit Lieferungen an Schweden ab 2026.
Der Militärübungsplatz Boden im Norden Schwedens war Schauplatz der ersten Schüsse der neuen selbstfahrenden Archer-155-mm/52-Haubitze, die auf dem RMMV-HX2-Fahrgestell (8×8) montiert ist und vom deutschen Unternehmen Rheinmetall MAN Military Vehicle (RMMV) hergestellt wird.
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Das Ereignis markiert einen wichtigen Schritt im Modernisierungsprogramm der schwedischen Artillerie.
Im September 2023 unterzeichnete BAE Systems einen Vertrag im Wert von 5 Milliarden schwedischen Kronen (etwa 419 Millionen Euro) mit der schwedischen Beschaffungsbehörde Försvarets materielverk (FMV) über die Lieferung von 48 Einheiten der Archer in der neuen 8×8-Konfiguration. Laut Vereinbarung sollen die Lieferungen an die Schwedischen Streitkräfte im Jahr 2026 beginnen.
Das neue Modell ersetzt das ursprüngliche gelenkige Volvo-A30-Fahrgestell und nutzt die RMMV-HX2-Plattform für höhere Mobilität, logistische Standardisierung und Interoperabilität mit NATO-Partnern. Das System behält die Fähigkeit bei, 155-mm-Munition mit einer Reichweite von über 40 km abzufeuern, wird von nur drei Besatzungsmitgliedern bedient und benötigt weniger als 30 Sekunden, um feuerbereit zu sein.

Neben dem Hauptvertrag mit Schweden werden weitere 18 Archer-Haubitzen als militärische Unterstützung für die Ukraine produziert, und 18 zusätzliche Einheiten wurden im Sommer 2025 von Lettland bestellt. Dies bestätigt die Rolle des Systems als eines der modernsten und exportfähigsten in Europa.
Quelle und Bilder: FMV | Schwedische Armee | BAE Systems | Instagram @armen_sverige. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
