
Das Vereinigte Königreich und Deutschland haben einen gemeinsamen Vertrag über 522 Millionen US-Dollar unterzeichnet, um eine neue Generation von M3-Amphibienbrücken- und Fährsystemen zu erwerben, die von General Dynamics European Land Systems (GDELS) hergestellt werden.
Die Vereinbarung, vermittelt durch die Organisation für gemeinsame Rüstungszusammenarbeit (OCCAR), ist Teil des Programms „Wide Wet Gap Crossing“, das die Modernisierung der seit den späten 1990er Jahren verwendeten Ausrüstung zum Ziel hat.
Die neuen Systeme basieren auf dem für Schweden entwickelten M3S-Modell und versprechen höhere Zuverlässigkeit, Sicherheit und Interoperabilität mit den derzeitigen NATO-Schwimmbrücken. Die Ausrüstung kann in wenigen Minuten einsatzbereit gemacht werden, um Panzer und schwere Fahrzeuge über Flüsse zu transportieren, und unterstützt sowohl militärische Operationen als auch Hilfseinsätze. Laut Hersteller soll das Upgrade auch die Wartungskosten senken und die gemeinsame Nutzung durch die britische und deutsche Flotte ermöglichen.
Laut GDELS-Management wird die Produktion im Werk in Kaiserslautern, Deutschland, ausgeweitet, um die hohe Nachfrage zu decken. Das M3-System, das seit Jahrzehnten in NATO-Ländern im Einsatz ist, wird weiterhin schnelle und effiziente Mobilität in verschiedenen Geländetypen bieten, von eisigen Regionen bis zu tropischen Gebieten.
Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @DefenceES | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
