
Der britische Premierminister Keir Starmer bestätigte, dass das Vereinigte Königreich aktiv daran arbeitet, die Beschaffung von Type 31-Fregatten aus Dänemark voranzutreiben.
„Wir arbeiten sehr hart daran […]. Ich hoffe sehr, dass wir Fortschritte erzielen können“, sagte Starmer laut UK Defence Journal. Das vorgeschlagene Abkommen im Wert von etwa 1 Milliarde Pfund würde sich auf die Type 31-Fregatte konzentrieren, die von Babcock in seiner Werft in Rosyth, Schottland, gebaut wird.
Starmer stellte die dänischen Gespräche zudem in einen breiteren Kontext jüngster Verteidigungsexportaktivitäten und verwies auf Vereinbarungen mit Indonesien und Norwegen. „Wir haben natürlich bereits ein Abkommen mit Indonesien geschlossen, was für die Werft Rosyth von Babcock wichtig ist.“
Er ordnete die Initiative auch strategisch ein und betonte, dass solche Vereinbarungen nicht „nur Aufträge sind, sondern zeigen, wie wir uns integrieren und strategisch mit unseren NATO-Partnern zusammenarbeiten“. Er deutete an, dass ein mögliches dänisches Abkommen einem ähnlichen Modell wie das mit Norwegen folgen würde, indem industrielle Produktion mit engerer militärischer Zusammenarbeit kombiniert wird.
Der britische Premierminister hob die Interoperabilität als zentrales Ziel hervor und argumentierte, dass die Angleichung der Fähigkeiten zwischen verbündeten Flotten die operative Effektivität stärkt. Er fügte hinzu, dass das Vereinigte Königreich europäische Partner dazu ermutigt, über die bloße Erhöhung der Verteidigungsausgaben hinauszugehen und eine stärkere Abstimmung bei Fähigkeiten und Planung anzustreben.
Starmer verwies außerdem auf Lehren aus dem andauernden Krieg in der Ukraine und stellte fest, dass unterschiedliche Ausrüstung und Systeme zwischen verbündeten Nationen die Zusammenarbeit schwieriger gemacht haben, als sie hätte sein sollen, was das Argument für stärker standardisierte Plattformen wie die Type 31 unterstreicht.
Foto: Babcock. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
