Chinesisches Unternehmen entwickelt Lasersystem zur Drohnenabwehr

Chinesisches Unternehmen entwickelt Lasersystem zur Drohnenabwehr
Chinesisches Unternehmen entwickelt Lasersystem zur Drohnenabwehr (Foto: Kaius Su)

Das chinesische Unternehmen SKYON Capital Limited bereitet sich darauf vor, den internationalen Verkauf seiner Laserabwehrsysteme gegen Drohnen zu starten, berichtet Defence Blog.

Im Gespräch mit dem Medium erläuterte Kaius Su, Präsident des Unternehmens, das Hochleistungslasersystem – eine bodengestützte gerichtete Energiewaffe, die dafür entwickelt wurde, Ziele von kleinen FPV-Drohnen bis hin zu größeren Einweg-Angriffsdrohnen wie der Kamikaze-Shahed-136 zu bekämpfen.

Laut Unternehmen nutzt das System eine mehrschichtige Detektions- und Einsatzkonfiguration, die ein Suchradar, ein Verfolgungsradar, ein Hochenergie-Lasermodul, ein elektrooptisches Verfolgungssystem, ein Strahlkombinationsmodul und eine integrierte Steuereinheit kombiniert.

Das System ist in Konfigurationen von 1 Kilowatt bis 200 Kilowatt Laserleistung verfügbar und ist für kontinuierliche Luftverteidigungsmissionen in niedriger Höhe ausgelegt, einschließlich Schutz gegen kleine Multirotor-Drohnen, Hochgeschwindigkeits-FPV-Systeme, unbemannte Starrflügler und größere Munition.

Die Plattform kann in einem Temperaturbereich von -20 °C bis +60 °C betrieben werden und ist damit sowohl für arktische Bedingungen als auch für Wüstenumgebungen geeignet. Das System kann zudem einsatzbereit bleiben, selbst während es aufgeladen wird.

Während des Einsatzes deaktiviert die Laserwaffe das Ziel, indem sie Energie über ausreichend lange Zeit darauf konzentriert, um kritische Komponenten wie Batterie, Optik, Flugsteuerung oder Struktur zu beschädigen. Im Gegensatz zu Raketen oder Flugabwehrwaffen ist sie nicht auf explosive Munition angewiesen, was die Kosten pro Abfangvorgang nach der Einführung des Systems erheblich senken kann.

Diese Art von System wird zunehmend populär, da sich kostengünstige Kamikaze-Drohnen im Shahed-Stil immer weiter verbreiten. Die Entwicklung von Laserwaffen wurde durch den andauernden Krieg in der Ukraine beschleunigt, wo realistische Gefechtsszenarien wertvolle Erkenntnisse für Streitkräfte weltweit liefern.

SKYON hat keine spezifischen Kunden, Vertragswerte oder Lieferpläne für seine Lasersysteme bekannt gegeben. Dennoch deutet der Exportvorstoß des Unternehmens auf eine wachsende internationale Nachfrage nach laserbasierten Luftverteidigungssystemen außerhalb des chinesischen Marktes hin.

Foto: Kaius Su. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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