
J-15-Kampfjets der chinesischen Marine, stationiert auf dem Flugzeugträger Shandong, näherten sich einem P-3C-Seeaufklärungsflugzeug der japanischen Maritimen Selbstverteidigungskräfte (MSDF) während Überwachungsmissionen im westlichen Pazifik auf gefährliche Weise.
Laut Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums ereignete sich der erste Vorfall am Samstag, dem 7. Juni, zwischen 10:30 und 11:00 Uhr (Ortszeit), als die chinesischen Kampfjets das japanische Flugzeug etwa 40 Minuten lang begleiteten. Der zweite Vorfall wurde am Sonntag, dem 8. Juni, zwischen 14:00 und 15:00 Uhr registriert und dauerte etwa 80 Minuten.
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Während dieser Einsätze flogen die J-15-Jets ungewöhnlich nah – nur 45 Meter horizontal vom P-3C entfernt, ohne Höhenunterschied. Beim Vorfall am Sonntag positionierte sich eines der Flugzeuge etwa 900 Meter vor dem Kurs des japanischen Flugzeugs, ebenfalls ohne Höhenabweichung, was das Risiko einer Kollision deutlich erhöhte.
Obwohl kein Schaden am MSDF-Flugzeug oder unter der Besatzung gemeldet wurde, äußerten japanische Behörden ernsthafte Besorgnis über das chinesische Verhalten. Sie betonten, dass solch riskante Annäherungen zu schweren Unfällen durch unbeabsichtigte Kollisionen führen könnten. Die japanische Regierung forderte offiziell Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund zunehmender chinesischer Militäraktivitäten in internationalen Gewässern und verdeutlicht die wachsenden Spannungen im Luftraum des Pazifiks – insbesondere in Gebieten, die für die Sicherheit Japans und seiner Verbündeten strategisch wichtig sind.
Quelle und Bilder: Japans Verteidigungsministerium. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
