
Satellitenbilder zeigen strategische Bewegungen der chinesischen Marine in einer Anlage mit direktem Zugang zu umstrittenen asiatischen Gewässern
Neue Satellitenaufnahmen haben einen Teil der chinesischen Seemacht offenbart und die Präsenz von Atom-U-Booten auf einer bisher unbekannten Militärbasis gezeigt.
Die Fähigkeit moderner Technologie, geheime Informationen zu erfassen, ist beeindruckend – besonders im militärischen Bereich, wo Geheimhaltung oberste Priorität hat. Dennoch zeigen die neuesten Bilder von Chinas Ostküste mindestens sechs aktive U-Boote, die am Ersten U-Boot-Stützpunkt in Qingdao liegen.
Dieser strategische Stützpunkt bietet direkten Zugang zum Gelben Meer, zum Ostchinesischen Meer und zum Japanischen Meer, was die operative Reichweite der U-Boote erheblich erweitert. Unter den sechs identifizierten U-Booten sind fünf bewaffnet, darunter zwei vom Typ 091, zwei vom Typ 093A und ein unbekanntes Modell.
Entdeckt wurde dies vom australischen Marineanalysten Alex Luck, der die Modelle anhand der Bilder identifizierte. Eines der U-Boote ist ein älteres Modell vom Typ 092, das bereits vom moderneren Typ 094 abgelöst wurde – ebenfalls auf den Bildern zu sehen.

Experten glauben, dass Qingdao eine Schlüsselrolle in Chinas maritimer Strategie spielt, da die Marine weiter wächst. Internationale Aktivisten wie Robert Clark von der Stiftung Committee for Freedom in Hongkong äußerten Besorgnis über die zunehmende militärische Präsenz Chinas.
Clark sieht in der Expansion der chinesischen Marine eine Bedrohung für die internationale Ordnung und einen Versuch, wichtige Seewege im Indopazifik zu kontrollieren – bis hin zur dritten Inselkette und in Gebiete nahe Australien und dem Indischen Ozean.
Er fordert Länder wie das Vereinigte Königreich auf, entschlossen zu reagieren, und betont die Notwendigkeit, der Vorstellung zu widersprechen, dass China Anspruch auf diese Gewässer erheben könne.
Derzeit wird geschätzt, dass China etwa 600 Atomsprengköpfe besitzt und eine No-First-Use-Doktrin verfolgt. In den letzten 15 Jahren hat das Land 12 nuklear angetriebene U-Boote gebaut – sechs davon gehören zur leistungsstarken Jin-Klasse, die bis zu 12 ballistische Raketen starten kann.
Diese U-Boote wurden bereits 2019 bei der Parade zum 70. Jahrestag der Volksrepublik öffentlich gezeigt. Es wird erwartet, dass das neue Modell Typ 096 mit größerer Reichweite noch in diesem Jahrzehnt in Betrieb genommen wird.
Laut US-Prognosen wird die Marine der Volksbefreiungsarmee ihre U-Boot-Flotte bis Ende 2025 von 60 auf 65 und bis 2035 auf 80 erweitern.
Quelle und Bilder: LadBible / GoogleMaps. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft.
