
Ein neues unbemanntes Boot erregte Aufmerksamkeit während der Proben zur Militärparade am 3. September in China, die an das 80-jährige Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert.
Das Überwasserfahrzeug verfügt über Tarnkappeneigenschaften wie einen facettierten Rumpf, eine verdeckte Aufbautenstruktur und möglicherweise radarabsorbierende Materialien. Obwohl es unbemannt betrieben werden kann, verfügt das Boot über Fenster im Cockpit, was auch einen bemannten Betrieb ermöglicht.
Das Auftauchen des Geräts deutet darauf hin, dass es bereits in den Militärdienst aufgenommen wurde, was Chinas Investitionen in autonome maritime Systeme unterstreicht. Das Land erweitert seine Flotte von See- und Unterwasserdrohnen, wie das Modell AJX002 zeigt, das dem russischen nuklearen Torpedo Poseidon ähnelt. Zudem ist das neue Boot kleiner als der „Killer Whale“, ein 500-Tonnen-Oberflächendrohne, die China im letzten Jahr vorgestellt hat und die Raketen und Geschosse transportieren kann.
Diese Entwicklung erfolgt im Kontext eines globalen technologischen Wettrüstens. Die USA und China beschleunigen die Entwicklung unbemannter Fahrzeuge, beeinflusst durch deren strategische Rolle im Ukrainekrieg, wo Seedrohnen halfen, die russische Schwarzmeerflotte zu schwächen.
Während auch Taiwan in diese Technologie investiert, sieht sich die US-Marine nach jüngsten Fehlversuchen bei Drohnenboot-Tests mit Herausforderungen konfrontiert – ein Hinweis auf die Schwierigkeiten beim großflächigen Einsatz solcher Systeme.
Quelle: South China Morning Post | Foto: X @Recon_surv | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft
BREAKING; CHINA is preparing to unveil a large unmanned surface vessel during the upcoming military parade !!
It was spotted in Beijing!! pic.twitter.com/uhqYPIOOHA
— Recon & surveillance (@Recon_surv) August 18, 2025
