Bulgarien präsentiert unbemanntes Schiff mit bis zu 40 Raketen und Feuerkraft auf Korvetten-Niveau

Proteus 36 MLC. Foto: Facebook / MTG-Dolphin
Proteus 36 MLC. Foto: Facebook / MTG-Dolphin

Die bulgarische Werft MTG-Dolphin stellte auf der Messe HEMUS 2026 die neue Proteus 36 MLC vor, ein mittelgroßes unbemanntes Überwasserschiff, das für den Einsatz in modernen maritimen Einsatzszenarien entwickelt wurde.

Mit einer Länge von 37 Metern und einer Verdrängung von 160 Tonnen wurde die Plattform für Aufgaben konzipiert, die normalerweise Korvetten vorbehalten sind, jedoch mit geringeren Betriebskosten und der Möglichkeit eines autonomen oder bemannten Betriebs.

Das Projekt wurde für eine Vielzahl von Missionen entwickelt, darunter Luftverteidigung, Bekämpfung von Überwasserschiffen, U-Boot-Abwehr, elektronische Kriegsführung sowie Einsätze im Zusammenhang mit Seeminen. Das Schiff verfügt über eine modulare Architektur, die die Installation unterschiedlicher Systeme je nach Bedarf ermöglicht. Zu den Optionen gehören bis zu acht Naval Strike Missile-Seezielflugkörper, Drohnenabwehrsysteme, moderne Radarsysteme sowie containerisierte Waffenmodule.

Proteus 36 MLC. Foto: Facebook / MTG-Dolphin
Proteus 36 MLC. Foto: Facebook / MTG-Dolphin

Laut MTG-Dolphin wurde die Proteus 36 MLC für den Einsatz mit künstlicher Intelligenz, autonomen Systemen und Schwarmtechnologien entwickelt – ein Trend, der in modernen Marinen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Unternehmen betonte, dass das große Interesse von Militärvertretern und Akteuren der Verteidigungsindustrie während der HEMUS 2026 das Potenzial der Plattform für zukünftige maritime Operationen unterstreiche.

Proteus 36 MLC. Foto: Facebook / MTG-Dolphin
Proteus 36 MLC. Foto: Facebook / MTG-Dolphin

Neben Bulgarien gilt auch Rumänien als möglicher Kunde für das neue Schiff, da das Land in die Modernisierung seiner Flotte und die Einführung unbemannter Systeme investiert. Experten weisen zudem darauf hin, dass weitere Marinen der Region die Proteus 36 als effiziente Lösung betrachten könnten, um ihre Kampf- und Überwachungsfähigkeiten auszubauen, ohne größere und deutlich teurere Kriegsschiffe beschaffen zu müssen.

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Quelle: Naval News | Foto: X @OvidiuMuca | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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