
Japanischer Autohersteller setzt auf KI des Start-ups Wayve, um assistiertes Fahren mit selbstlernender Technologie voranzutreiben
Nissan hat eine Zusammenarbeit mit dem britischen Start-up Wayve angekündigt, um ab 2027 eine auf Künstlicher Intelligenz basierende autonome Fahrsoftware in sein ProPilot-System zu integrieren. Die Technologie nutzt selbstständiges Lernen, um die Leistung in komplexen Situationen zu verbessern, mit dem Ziel, das Verhalten aufmerksamer menschlicher Fahrer nachzuahmen.
Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein für Wayve, das bereits über 1,3 Milliarden US-Dollar an Investitionen von Unternehmen wie Microsoft, Nvidia, SoftBank und Uber erhalten hat.
Das einzuführende System ist als Automatisierungsstufe 2 klassifiziert, was bedeutet, dass das Fahrzeug lenken und bremsen kann, der Fahrer jedoch aufmerksam bleiben und jederzeit eingreifen können muss.
Zur Einordnung: Stufe 3 erlaubt dem Fahrzeug, nahezu alle Funktionen zu übernehmen, jedoch muss der Fahrer in bestimmten Situationen wieder die Kontrolle übernehmen. Bei Stufe 4 fährt das Fahrzeug autonom in festgelegten Szenarien mit minimalem menschlichen Eingreifen. Stufe 5 steht für vollständige Autonomie ohne jegliches menschliches Zutun – eine Technologie, die der Öffentlichkeit derzeit noch nicht zur Verfügung steht.
Nissan betrachtet diesen Fortschritt als Teil seiner Strategie zur Erhöhung der Sicherheit und technologischen Raffinesse seiner Fahrzeuge. Wayve plant zudem, seine KI zukünftig auch in Robotaxis und weiteren Robotiklösungen einzusetzen.
Quelle und Bilder: Olhar Digital / Creative Commons. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
