Britische F-35-Kampfjets operieren ohne originale Raketen und sehen Verzögerungen bis in die 2030er Jahre

Britische F-35-Kampfjets operieren ohne originale Raketen und sehen Verzögerungen bis in die 2030er Jahre
Britische F-35-Kampfjets operieren ohne originale Raketen und sehen Verzögerungen bis in die 2030er Jahre (X @RoyalAirForce)

Die F-35-Kampfjets des Vereinigten Königreichs, die als die fortschrittlichsten der Flotte gelten, operieren ohne die ursprünglich vorgesehenen hochentwickelten Raketen.

Ein Bericht des National Audit Office (NAO) zeigt, dass die Waffensysteme Spear 3 und Meteor, die für die volle Einsatzfähigkeit des Flugzeugs entscheidend sind, mit erheblichen Verzögerungen konfrontiert sind und voraussichtlich erst in den 2030er Jahren vollständig verfügbar sein werden – weit über dem ursprünglichen Zeitplan hinaus, der das Jahresende 2024 vorsah.

Die Verzögerung bei der Integration wird auf Probleme mit Zulieferern, einen Mangel an qualifiziertem Fachpersonal sowie die Abhängigkeit des Vereinigten Königreichs von den USA bei Tests und Infrastruktur zurückgeführt. In der Zwischenzeit werden britische F-35 mit Übergangsbewaffnung wie der Paveway-IV-Bombe und der AIM-120D-Rakete ausgestattet, die nur begrenzte Leistung bieten – insbesondere bei Einsätzen, die Angriffe aus sicherer Entfernung erfordern. Dies beeinträchtigt die Einsatzfähigkeit in risikoreichen Szenarien.

Als Übergangslösung prüft das Verteidigungsministerium den Kauf amerikanischer Small Diameter Bombs, aber eine Investitionsentscheidung steht noch aus. Neben den Waffenverzögerungen kämpft das britische F-35-Programm auch mit geringer Verfügbarkeit der Flugzeuge, Verzögerungen bei der Erreichung der vollen Einsatzbereitschaft und Wartungsproblemen – was Zweifel an der tatsächlichen Einsatzfähigkeit des Kampfjets zur Erfüllung seiner strategischen Rolle aufwirft.

Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @RoyalAirForce | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft

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