Brasilien überrascht die Welt mit der Zertifizierung der Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen

Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen. Foto: Embraer
Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen. Foto: Embraer

Tests bestätigen Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen und stärken die Luftstreitkräfte der FAB.

Gavião Peixoto, Brasilien – 14. November 2025 – Embraer und Saab haben in Zusammenarbeit mit der brasilianischen Luftwaffe (FAB) die Zertifizierungskampagne zur Luftbetankung des Jagdflugzeugs F-39E Gripen durch das multimissionfähige Transportflugzeug KC-390 Millennium erfolgreich abgeschlossen. Dieser Fortschritt stellt einen bedeutenden Meilenstein für die Luft- und Raumfahrtindustrie dar und stärkt die Interoperabilität zweier strategisch wichtiger Systeme der FAB.

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Die Kampagne wurde in den Einrichtungen von Embraer in Gavião Peixoto (SP) durchgeführt, wo sich das Gripen Flight Test Center befindet, und unter der Koordination des Luft- und Raumfahrtwissenschaftlichen und -technologischen Departements (DCTA). Ingenieure und Testpiloten von Embraer, Saab und FAB bewerteten verschiedene Flugkonfigurationen, Geschwindigkeitsbereiche und Höhen. Die Ergebnisse bestätigten präzise Abläufe und hohe Stabilität während der Luftbetankung.

Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen. Foto: Embraer
Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen. Foto: Embraer

Die modernen Fly-by-Wire-Systeme des KC-390 und des Gripen E trugen direkt zum erfolgreichen Verlauf der Kampagne bei, wobei der KC-390 einen günstigen aerodynamischen Strömungsschweif erzeugte und das Jagdflugzeug in allen Manövern hervorragende Reaktionsfähigkeit zeigte.

Zwei Hauptziele

Die Kampagne konzentrierte sich auf zwei wesentliche Ziele:

  • Qualifizierung des F-39E Gripen als empfangendes Flugzeug — ein entscheidender Schritt zur Validierung von Leistung, Stabilität und struktureller Integrität während der Betankungsoperationen.
  • Überprüfung der vollständigen Kompatibilität zwischen KC-390 und Gripen E — einschließlich Operationen über das gesamte Flugprofil des Transportflugzeugs sowie Hochgeschwindigkeitsbetankungen bei Tag und Nacht.
Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen. Foto: Embraer
Luftbetankung zwischen KC-390 und Gripen. Foto: Embraer

Der Erfolg stärkt die operative Integration beider Plattformen, erweitert ihr Potenzial auf dem internationalen Markt und bestätigt die Fähigkeit Brasiliens, hochtechnologische Tests mit eigener Technologie durchzuführen.

Nächste Schritte im Zertifizierungsprozess

Nach Abschluss der Tests beginnt die schwedische Militärluftfahrtbehörde (SE-MAA) mit der Analyse der Verifizierungsdaten zur Betankungsfähigkeit des Gripen E. Anschließend wird das Institut für industrielle Förderung und Koordination (IFI) der FAB das Zertifizierungsverfahren in Brasilien fortsetzen.

Beide Institutionen sind verantwortlich für die technische Auswertung und dafür, dass KC-390 und Gripen die höchsten internationalen Sicherheits- und Leistungsstandards erfüllen.

Operation Samaúma

Die von der FAB als Operação Samaúma bezeichnete Kampagne mobilisierte rund 40 Fachleute und positioniert Brasilien unter den wenigen Ländern weltweit, die in der Lage sind, Luftbetankungssysteme mit eigener Technologie zu entwickeln, zu testen und zu zertifizieren. Der Erfolg stärkt nicht nur die nationale Verteidigungsindustrie, sondern erhöht auch die internationale Sichtbarkeit von Embraer und Saab im militärischen Sektor.

Quelle und Bilder: Embraer | FAB. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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