
Die belgische Luftwaffe führt Tests mit der lasergeführten Rakete FZ275 an ihren F-16-Kampfjets durch, um der wachsenden Bedrohung durch günstige Angriffsdrohnen zu begegnen.
Laut dem Portal The Aviationist wurde kürzlich eine F-16AM der belgischen Luftwaffe gesichtet, die mit sechs Raketenbehältern des Typs LAU-131A/A mit jeweils sieben Raketen ausgestattet war, montiert an Triple Ejector Racks (TER).
Das Bild wurde am 8. März 2026 vom Luftfahrtfotografen Tim VdB Photography veröffentlicht, der The Aviationist mitteilte, dass es am 27. Februar 2026 auf der Luftwaffenbasis Kleine Brogel aufgenommen wurde, dem Standort des 10. taktischen Luftgeschwaders.
Das Flugzeug wird eingesetzt, um die im Inland hergestellten FZ275 Laser-Guided Rockets (LGR) im Kaliber 2,75 Zoll/70 mm im Rahmen laufender Tests zu erproben, die seit Beginn dieses Jahres durchgeführt werden, um kostengünstige Angriffsdrohnen zu bekämpfen.
Auf den Bildern ist zudem zu sehen, dass die F-16 auch inerte (ohne vordere Steuerflächen) Kurzstrecken-Luft-Luft-Raketen AIM-9 Sidewinder sowie die fortschrittliche Mittelstrecken-Luft-Luft-Rakete AIM-120 (AMRAAM) mitführt.
Die FZ275 wurde gemeinsam von Forges de Zeebrugge (FZ) und Thales entwickelt und gilt als Gegenstück zum in den USA hergestellten APKWS II. Die APKWS II-Raketen, die etwa 30.000 US-Dollar pro Stück kosten, sind jedoch deutlich günstiger und effektiver bei der Bekämpfung von Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed/Geran als die AIM-9– und AIM-120-Raketen, deren Stückpreis etwa 450.000 US-Dollar bzw. über 1 Million US-Dollar beträgt.
Foto: X @DGMR_News. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
