
Die belgische Luftwaffe hat Tests mit F-16-Kampfjets durchgeführt, um den Einsatz von 70-mm-FZ275-Raketen zur Abfangung von Drohnen zu bewerten. Dabei setzt sie auf eine kostengünstige Lösung gegen unbemannte Luftbedrohungen.
Die Initiative wurde vom Verteidigungsministerium bekannt gegeben, das auch Bilder der Simulationen veröffentlichte.
Die Übungen konzentrierten sich auf die Fähigkeit der Flugzeuge, mittelgroße Drohnen zu erkennen, zu verfolgen und zu neutralisieren, die als zunehmende Risiken für militärische Einrichtungen und strategische Infrastruktur gelten. Während der Tests nutzten die Kampfjets Unterflügel-Werfer mit der Fähigkeit zu mehreren Abschüssen, obwohl die eingesetzten Raketen keine Sprengköpfe trugen.
Die von Thales Belgium entwickelten FZ275 sind lasergelenkt und haben als effiziente und wirtschaftliche Alternative im Kampf gegen Drohnen an Bedeutung gewonnen. Das Projekt erfolgte in gemeinsamer Zusammenarbeit verschiedener Teilstreitkräfte der belgischen Streitkräfte sowie der Verteidigungsindustrie.
Der Einsatz dieser Raketen findet bereits auf dem ukrainischen Schlachtfeld statt, wo sie mit internationaler finanzieller Unterstützung gegen russische Drohnen eingesetzt werden. Mit Plänen zur Ausweitung der Produktion und zur Gründung industrieller Partnerschaften in der Ukraine will der Hersteller die Lieferungen stärken und die Reaktionsfähigkeit auf diese Art von Bedrohung ausbauen.
Die Luftwaffe testete in Lombardsijde eine Fähigkeit gegen mittelgroße Angriffsdrohnen. In Zusammenarbeit mit Heer, Marine und Thales Belgium: 70-mm-FZ275-Raketen ohne Ladung auf #F16, als effiziente und erschwingliche Lösung gegen die UAS-Bedrohung pic.twitter.com/So7Afwy3XK
— Belgian Defence (@BelgiumDefence) 30. April 2026
Quelle: Militarnyi | Foto: X @BelgiumDefence | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
