Belarus testet den russischen Drohnen-Abfangjäger Molot Nova Labs.

Weißrussland testet russischen Drohnen-Abfangjäger Molot
Weißrussland testet russischen Drohnen-Abfangjäger Molot (Foto: Belarusian Ministry of Defence)

Die Streitkräfte von Weißrussland haben den russischen Drohnen-Abfangjäger Molot getestet, der von einem Handstartgerät abgefeuert wird.

Laut dem ukrainischen Portal Militarnyi wurden die Tests Anfang Februar durchgeführt und umfassten 59 verschiedene Systeme zur Bekämpfung von Drohnen, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums des Landes.

Die Tests umfassten Systeme zur Erkennung, Unterdrückung und Zerstörung. “Über 80 % der in dem Experiment gezeigten Systeme sind weißrussischer Herstellung”, erklärte das Verteidigungsministerium. Ein Höhepunkt der Tests war das russische System Molot von Nova Labs.

Molot besteht aus zwei Hauptkomponenten: einem wiederverwendbaren Abschussgerät und einer Abfangdrohne. Das Abschussgerät hat die Form eines hinten geschlossenen Rohrs mit zwei äußeren Griffen, einem Kolben und einem Zielfernrohr.

In Kampfform mit installierter UAV überschreitet seine Länge nicht 700–800 mm, und das Gewicht beträgt maximal 2 kg. Das System erfordert keine besonderen Fähigkeiten vom Bediener.

Weißrussland testet russischen Drohnen-Abfangjäger Molot
(Foto: Nova Labs)

Im Inneren befinden sich ein Steuerungssystem, Kontrollgeräte, ein Sprengkopf und eine Batterie. Vier Elektromotoren mit Propellern ermöglichen den Flug, und die UAV kann vertikal starten, schweben und horizontal fliegen.

Im Flug erreicht das Gerät Geschwindigkeiten von bis zu 50 m/s. Die Kampfreichweite hängt vom Zieltyp ab: gegen große Drohnen vom Flugzeugtyp beträgt sie bis zu 1 km.

Die Abfangung von Drohnen mit einem Durchmesser von 500 bis 700 mm ist in Entfernungen von 350 bis 400 m möglich, und die Einsatzhöhe beträgt bis zu 200 m.

Die Drohne ist mit einem Infrarot-Lokalisierungssystem ausgestattet, das das Ziel eigenständig verfolgen kann. Das Projekt soll das Prinzip “Abschießen und Vergessen” umsetzen.

Nova Labs hat sie in zwei Versionen entwickelt: tragbar und stationär. Die tragbare Version verfügt über ein Wärmebild-Zielsystem und kinetische 100-mm-Munition mit einer Geschwindigkeit von bis zu 265 km/h.

Die stationäre Version ist mit einem Funk- oder Lasernavigationssystem ausgestattet, hat eine Reichweite von bis zu 3,5 km, und die Projektilgeschwindigkeit erreicht bis zu 360 km/h.

Bilder: Belarusian Ministry of Defence / Nova Labs. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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