
Das Außenministerium von Belarus hat den Einsatz des russischen Raketensystems bekannt gegeben, das als „Oreshnik“ bekannt ist und von ukrainischen Geheimdiensten auch als „Kedr“ bezeichnet wird, auf belarussischem Territorium.
Die Maßnahme wurde am 25. September offiziell vom selbsternannten Präsidenten Alexander Lukaschenko angekündigt.
Laut belarussischer Diplomatie wird die Installation des Systems als notwendig zur „Schutz der eigenen Sicherheit“ gerechtfertigt und sollte nicht als Zeichen eines Wettrüstens oder einer Eskalation des regionalen Konflikts interpretiert werden. Bisher gab es keine offizielle Reaktion der Nachbarstaaten, einschließlich der Ukraine.
Ursprung und Fähigkeiten des Systems
Die Mittelstreckenrakete wurde auf Basis der RS-26 Rubezh entwickelt. Nach Angaben der Hauptdirektion für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine ist der eigentliche Name des Systems nicht „Oreshnik“, sondern „Kedr“.
Zu den bekannten Merkmalen gehören:
- Sechs Sprengköpfe, jeweils mit sechs Submunitionen ausgestattet.
- Geschwindigkeit von über Mach 11 in der Endphase der Flugbahn.
Im Dezember 2024 hatte Lukaschenko die Absicht erklärt, russische Raketen zu erhalten, wobei er frühere sowjetische Standorte erwähnte, die strategische Nuklearkomplexe beherbergten. Die jüngste Ankündigung deutet darauf hin, dass der geplante Zeitplan eingehalten wurde.
Es ist noch unklar, ob die nach Belarus verlegten Einheiten mit Nuklearsprengköpfen ausgestattet sind.
Der Kontext wird auch durch das Ende des INF-Vertrags (Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty) geprägt, der im August 2019 beendet wurde und zuvor die Entwicklung und den Einsatz von Mittelstreckenraketen durch die USA und Russland verboten hatte.
Quelle: Telegram @rian_ru | @mod_russia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
