Autonome KAMAZ-Lkw beginnen mit dem kommerziellen Gütertransport in Russland

Autonome KAMAZ-Lkw. Foto: Telegram @rostecru
Autonome KAMAZ-Lkw. Foto: Telegram @rostecru

Eine Flotte aus 19 Fahrzeugen der Mayak-Baureihe transportiert bereits kommerzielle Fracht auf wichtigen russischen Fernstraßen; der Hersteller will bis 2028 auf einen Fahrer in der Kabine verzichten

Die von KAMAZ entwickelten autonomen Lastwagen haben die rein experimentelle Phase verlassen und mit dem Transport kommerzieller Fracht auf russischen Straßen begonnen.

Derzeit werden 19 Fahrzeuge der Mayak-Baureihe bei realen Logistikeinsätzen eingesetzt, darunter für den Transport von Waren, die für große E-Commerce-Plattformen bestimmt sind.

Autonome KAMAZ-Lkw. Foto: Telegram @rostecru
Autonome KAMAZ-Lkw. Foto: Telegram @rostecru

Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS, die von Rostec verbreitet wurden, verkehren die Lastwagen auf den Fernstraßen M-11 und M-12 sowie auf dem Zentralen Autobahnring, der unter der Abkürzung TsKAD bekannt ist.

Diese Straßen bieten geeignetere Bedingungen für die schrittweise Einführung automatisierter Systeme. Sie verfügen über lange Strecken, kontrollierte Zufahrten und eine Infrastruktur, die als berechenbarer gilt als jene in städtischen Gebieten.

Die Lastwagen können bis zu 20 Stunden täglich eingesetzt werden

Einer der wichtigsten Vorteile, auf den die Projektverantwortlichen hinweisen, ist die Möglichkeit, jeden Lastwagen bis zu 20 Stunden pro Tag in Betrieb zu halten.

Autonome KAMAZ-Lkw. Foto: Telegram @rostecru
Autonome KAMAZ-Lkw. Foto: Telegram @rostecru

Die Unterbrechungen würden hauptsächlich zum Tanken, zum Beladen mit Waren und für technische Überprüfungen des Fahrzeugs genutzt.

Nach Angaben von KAMAZ kann dieses Modell die Nutzungsintensität der Lastwagen im Vergleich zu einem konventionellen Betrieb um etwa das 2,5-Fache erhöhen.

Kameras, Radarsysteme und Sensoren wurden verbessert

Die aktuelle Generation der Lastwagen nutzt eine Kombination aus Kameras, Radarsystemen und Lidar-Sensoren, um andere Fahrzeuge, Fahrspuren, Hindernisse und verschiedene Elemente auf der Straße zu erkennen.

Während der Testphase soll die Reichweite des Computer-Vision-Systems auf 120 Meter erhöht worden sein. Die Radarsysteme können Objekte in einer Entfernung von bis zu 180 Metern erkennen, während die angegebene Reichweite des Lidars ebenfalls 120 Meter beträgt.

Die von den Sensoren erfassten Daten werden vom Bordsystem ausgewertet, das Funktionen wie Beschleunigung, Bremsen, den Abstand zu anderen Fahrzeugen und das Halten der Fahrspur steuert.

Nach Angaben der Entwickler wurden die in den Lastwagen verwendeten Programme und Algorithmen in Russland entwickelt. Die lokale Entwicklung gilt als strategisch wichtig, um die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern zu verringern.

KAMAZ meldet keine durch das System verursachten Unfälle

KAMAZ teilte mit, dass während des Betriebs der autonomen Lastwagen auf den föderalen Fernstraßen keine durch die Fahrzeuge verursachten Unfälle registriert worden seien.

Das Unternehmen berichtete außerdem von Situationen, in denen sich andere Verkehrsteilnehmer den Fahrzeugen unangemessen genähert oder riskante Manöver in ihrer Umgebung durchgeführt hätten, offenbar um zu beobachten, wie die automatisierten Systeme reagieren.

Die Entwickler empfehlen Autofahrern, sich in der Nähe der Lastwagen berechenbar zu verhalten, den Sicherheitsabstand einzuhalten und plötzliche Spurwechsel zu vermeiden.

Obwohl die Fahrzeuge bereits kommerzielle Einsätze absolvieren, ist die vollständige Entfernung des Fahrers aus der Kabine erst für 2028 vorgesehen. Bis dahin sollen die Lastwagen weiterhin mit einem gewissen Maß an menschlicher Begleitung oder Überwachung betrieben werden.

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Quelle: TASS und Rostec. Bild: Telegram @rostecru. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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