Auto auf im Zweiten Weltkrieg gesunkenem Flugzeugträger gefunden – Fund gibt Experten Rätsel auf (X @oceanexplorer)
Während einer kürzlichen Expedition zum Wrack des Flugzeugträgers „USS Yorktown“, der an der historischen Schlacht von Midway im Zweiten Weltkrieg teilnahm, machten Ozeanografen der NOAA eine ungewöhnliche Entdeckung: die Überreste eines Autos, offenbar ein Ford Super DeLuxe „Woody Wagon“ von 1940 oder 1941.
Ein Landfahrzeug auf einem Kriegsschiff zu finden, ist äußerst selten – besonders in einem so begrenzten Raum, der für Flugzeuge vorgesehen war. Die Tatsache, dass das Auto während der Stabilisierungsarbeiten nach den Kriegsschäden nicht entfernt wurde, überrascht die Experten.
Die „USS Yorktown“ spielte eine entscheidende Rolle beim US-Sieg in Midway. Obwohl das Schiff in der Schlacht im Korallenmeer beschädigt wurde, wurde es schnell in Pearl Harbor repariert und kehrte in den Kampf zurück, wo es zur Versenkung von vier japanischen Flugzeugträgern beitrug. Trotz mehrerer Luftangriffe wurde die „Yorktown“ schließlich von einem feindlichen U-Boot torpediert, was zur Evakuierung und zum Untergang führte. Ihr Wrack wurde erst 1998 in rund 5 km Tiefe vor Hawaii von Robert Ballard entdeckt – demselben Entdecker, der die Titanic gefunden hatte.
Autos in Wracks sind nicht völlig unbekannt – auf der Titanic befand sich beispielsweise ein Renault –, aber ein Fahrzeug innerhalb eines Kriegsschiffes wirft viele Fragen auf. Es wird vermutet, dass das Auto einem hochrangigen Offizier gehörte, etwa Konteradmiral Frank Fletcher.
Der Fund unterstreicht, dass selbst gut dokumentierte Orte noch Überraschungen und Geheimnisse auf dem Meeresgrund bergen können.
Quelle: Car and Driver | Foto: X @oceanexplorer | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft
During #Okeanos dives on April 19 and 20, #NOAA & partners explored Battle of Midway’s USS Yorktown (CV-5), revealing a number of unexpected discoveries.
Learn more about these discoveries: https://t.co/uFor0hJLWX#Yorktown #WWII #discovery #maritimeheritage pic.twitter.com/wlPUiMpOda
— NOAA Ocean Exploration (@oceanexplorer) April 22, 2025
