
Armenien hat erstmals die von Frankreich gelieferten selbstfahrenden Artilleriesysteme CAESAR während der Proben für die Parade zum Tag der Republik gezeigt, die für den 28. Mai in Jerewan geplant ist.
Die Präsenz der französischen Haubitzen symbolisiert einen wichtigen Wandel bei der Modernisierung der armenischen Streitkräfte, die traditionell Ausrüstung russischer Herkunft genutzt haben.
Premierminister Nikol Paschinjan hatte zuvor erklärt, dass die Veranstaltung als öffentliche Demonstration der von seiner Regierung umgesetzten Militärreformen dienen werde. Die Präsentation westlicher Systeme erfolgt inmitten der Bemühungen Armeniens, seine Verteidigungsfähigkeit nach dem Verlust von Bergkarabach an Aserbaidschan im Jahr 2023 wieder aufzubauen — ein Ereignis, das Schwächen im armenischen Arsenal offenlegte und die strategische Beziehung zu Moskau erschütterte.
Der CAESAR wurde vom französischen Unternehmen Nexter entwickelt, das inzwischen Teil der KNDS-Gruppe ist. Es handelt sich um eine auf einem Lkw montierte 155-mm-Haubitze, die NATO-Standardmunition über Entfernungen von mehr als 40 Kilometern verschießen kann. Das System ist für seine hohe Mobilität und seine Fähigkeit bekannt, nach dem Feuern schnell die Position zu wechseln, wodurch das Risiko feindlicher Gegenbatterieangriffe verringert wird.

Die Lieferung des Waffensystems hat auch ein erhebliches politisches Gewicht. Der CAESAR erlangte internationale Aufmerksamkeit durch seinen Einsatz in der Ukraine gegen russische Streitkräfte und wurde zu einem Symbol westlicher militärischer Unterstützung. Mit der Lieferung desselben Systems an Armenien baut Frankreich seine strategische Zusammenarbeit mit Jerewan aus und stärkt die Annäherung des Kaukasuslandes an europäische Partner sowie an militärische Strukturen, die mit NATO-Standards verbunden sind.
Quelle: Defence Blog | Foto: Instagram @nikolpashinyan_official | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
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