
Armenien hat offiziell eine neue lokal entwickelte strahlgetriebene Abfangdrohne während der Parade zum Republiktag in Jerewan vorgestellt.
Das System mit der Bezeichnung DDS-10K wurde erstmals öffentlich präsentiert und markiert einen weiteren Schritt in den Bemühungen des Landes, seine auf unbemannten Systemen basierenden Luftverteidigungsfähigkeiten auszubauen, wie das Fachportal Defence Blog berichtet.
Die Drohne wurde vom armenischen Unternehmen Davaro Defence Systems entwickelt und stellt eine der ersten nationalen Plattformen dar, die speziell für das Abfangen von Luftbedrohungen konzipiert wurden.

Den veröffentlichten Spezifikationen zufolge ist die DDS-10K mit einem Splittergefechtskopf von bis zu 12 kg ausgestattet und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Die Einsatzreichweite beträgt bis zu 70 km, und die Drohne kann in Höhen von bis zu 8 km operieren.
Das System wurde entwickelt, um Drohnen und andere Luftbedrohungen in geringer Höhe zu bekämpfen, was die wachsende Bedeutung unbemannter Abfangsysteme in modernen Kriegsszenarien widerspiegelt.

Das Konzept folgt einem globalen Trend, der in jüngsten Konflikten zu beobachten ist, bei dem sich Angriffsdrohnen und autonome Verteidigungssysteme als Reaktion aufeinander rasant weiterentwickeln.
Die öffentliche Präsentation der DDS-10K unterstreicht zudem Armeniens Strategie, eine unabhängigere heimische Rüstungsindustrie aufzubauen, nachdem aus den jüngsten Konflikten in der Kaukasusregion wichtige Lehren gezogen wurden.
+ Royal Navy entsendet Wildcat-Hubschrauber zur NATO-Marinegruppe in Nordeuropa
Foto: Verteidigungsministerium Armeniens. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
