
Das argentinische Verteidigungsministerium hat bekannt gegeben, dass es die Möglichkeit prüft, schwere Transporthubschrauber CH-53G in seinen Bestand aufzunehmen.
Die Luftfahrzeuge sollen von der Bundeswehr außer Dienst gestellt werden, die ihre Drehflüglerflotte mit der Einführung der neuen CH-47F Block 2 Chinook modernisiert.
Nach offiziellen Angaben wird die Bundeswehr 66 CH-53G-Hubschrauber außer Dienst stellen, nachdem sie 60 Exemplare des CH-47F Block 2 beschafft hat.
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Politisches Hindernis: Zustimmung der USA
Trotz des Interesses Argentiniens hängt die Verhandlung nicht nur von der deutschen Genehmigung ab. Da es sich um Luftfahrzeuge US-amerikanischen Ursprungs handelt, müssen die Vereinigten Staaten der möglichen Weitergabe zustimmen, in Übereinstimmung mit internationalen Verteidigungs-Exportabkommen.
Geschichte des CH-53G in der Bundeswehr
Deutschland bestellte 1968 zunächst 110 CH-53-Hubschrauber, deren Auslieferung 1971 begann und 1975 abgeschlossen war. Im Laufe von mehr als fünf Jahrzehnten Dienstzeit durchlief das Modell mehrere Modernisierungsprogramme, insbesondere seit den 1990er Jahren. Zu den Verbesserungen gehörten die Integration von Selbstschutzsystemen, zusätzlichen Treibstofftanks und Nachtsichtausrüstung, was seine Relevanz auf dem modernen Gefechtsfeld sicherstellte.
Technische Beschreibung des CH-53G
Der Sikorsky CH-53G ist die in Lizenz gefertigte Version für die Bundeswehr, basierend auf dem US-amerikanischen Modell CH-53 Sea Stallion. Es handelt sich um einen schweren Transporthubschrauber, der bis zu 38 voll ausgerüstete Soldaten oder etwa 8 Tonnen interne oder externe Fracht transportieren kann.
Das Luftfahrzeug ist mit zwei General Electric T64-Turbowellenmotoren ausgestattet, die jeweils rund 3.925 Wellen-PS leisten und Einsätze in anspruchsvollen Umgebungen sowie logistische Missionen, taktische Transporte, medizinische Evakuierungen und die Unterstützung von Spezialoperationen ermöglichen.
Mit einer Reichweite von etwa 1.000 km (je nach Beladungskonfiguration und Zusatztanks) zeichnet sich der CH-53G durch seine Robustheit, seine Fähigkeit zum Einsatz in schwierigem Gelände und seine bewährte Erfolgsbilanz bei NATO-Operationen und internationalen humanitären Missionen aus.
Perspektiven für Argentinien
Die mögliche Beschaffung der CH-53G würde eine erhebliche Stärkung der Lufttransportkapazitäten Argentiniens darstellen, das derzeit nicht über schwere Transporthubschrauber in vergleichbarer Größenordnung verfügt. Sollte die Übergabe zustande kommen, könnte sie die militärische Logistik verstärken und den Einsatz bei Notfalloperationen wie Naturkatastrophenhilfe erweitern.
Die endgültige Entscheidung wird jedoch von den politischen Verhandlungen zwischen Berlin, Washington und Buenos Aires sowie vom technischen Zustand der zu übergebenden Luftfahrzeuge abhängen.
Quelle und Bilder: Verteidigungsministerium von Argentinien | Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
