
Airbus arbeitet an der Entwicklung einer Version des militärischen Transportflugzeugs A400M, die als echte luftgestützte Plattform zum Start von Drohnen dienen kann.
Ziel ist es, dass das Flugzeug bis 2029 eine konzeptionelle Konfiguration erhält, die es in einen „Drohnenträger“ verwandelt und seine Rolle in modernen Kampfeinsätzen erheblich erweitert.
Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit einem nicht genannten europäischen Kunden durchgeführt und basiert auf einem modularen Roll-on/Roll-off-System. Diese Lösung ermöglicht es, das Flugzeug schnell mit Start- und Steuerungskits für unbemannte Luftfahrzeuge auszustatten und es je nach Missionsanforderung wieder in seine ursprüngliche Konfiguration zurückzuversetzen oder mit anderen Modulen zu versehen.
Laut Gerd Weber, Leiter des A400M-Programms, kann das Flugzeug in einer Zwischenkonfiguration bis zu 50 leichte Drohnen oder 12 größere Remote Carrier transportieren. Diese Fähigkeit ermöglicht den Einsatz von Drohnenschwärmen bei Langstreckenangriffen und erweitert die Optionen für Tiefenschlagmissionen im feindlichen Gebiet.
Bereits 2022 führte Airbus praktische Tests durch, bei denen ein Remote-Carrier-Demonstrator erfolgreich von einer A400M in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, dem DLR und deutschen Industriepartnern gestartet wurde. Nach Angaben von Airbus Defence and Space werden unbemannte Systeme eine zunehmend zentrale Rolle in militärischen Operationen spielen und integriert mit bemannten Flugzeugen eingesetzt werden.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @AirbusDefence | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
