
Das Luftziel wurde in der Region des Donaudeltas entdeckt und etwa 10 Kilometer von Sfântu Gheorghe entfernt abgefangen; die Behörden untersuchen weiterhin die Herkunft des Fluggeräts
Ein F-16-Kampfjet der rumänischen Luftwaffe hat am Morgen des Samstags, 25. Juli, eine Drohne abgeschossen, die unerlaubt in den Luftraum des Landes eingedrungen war. Es handelte sich um den zweiten derartigen Abfangeinsatz der rumänischen Militärluftfahrt innerhalb von weniger als 24 Stunden.
Der Vorfall wurde vom rumänischen Präsidenten Nicușor Dan bekannt gegeben. Nach Angaben des Staatsoberhaupts wurde die Drohne gegen 8.30 Uhr neutralisiert, etwa 10 Kilometer westlich der Ortschaft Sfântu Gheorghe im Donaudelta, nahe der Grenze zur Ukraine.
Das rumänische Ministerium für nationale Verteidigung teilte mit, dass seine Überwachungssysteme das Eindringen des Ziels um 8.22 Uhr festgestellt hätten. Zwei F-16-Kampfjets, die eine Luftraumüberwachungsmission durchführten, wurden in das Gebiet entsandt und nahmen die Identifizierungs- und Abfangmaßnahmen vor. Das Fluggerät stürzte in einem unbewohnten Gebiet ab, wodurch die Risiken für die Bevölkerung reduziert wurden.
Spezialisierte Teams wurden zur Einschlagstelle entsandt, um die Trümmer zu lokalisieren und Informationen zu sammeln, die bei der Bestimmung des Modells, der Flugroute und der Herkunft der Drohne helfen könnten. Zum Zeitpunkt der ersten Mitteilung hatten die rumänischen Behörden das Fluggerät offiziell noch keinem Land zugeordnet.

Kurz vor dem Vorfall hatte die ukrainische Luftwaffe vor Bewegungen strahlgetriebener Drohnen in der Nähe von Ochakiv gewarnt. Weitere Fluggeräte bewegten sich in Richtung der Regionen Mykolaiv und Odessa, die nahe dem Schwarzen Meer und dem Luftkorridor entlang der rumänischen Grenze liegen.
Die geografische Nähe und die Abfolge der Ereignisse werden von den Behörden untersucht. Bislang gibt es jedoch keine öffentliche Bestätigung dafür, dass die über Rumänien abgeschossene Drohne Teil derselben Operation war, die von ukrainischen Radaranlagen erfasst wurde.
Zweiter Vorfall innerhalb von weniger als 24 Stunden
Der neue Vorfall ereignete sich einen Tag, nachdem eine andere rumänische F-16 eine Rakete eingesetzt hatte, um eine Drohne abzufangen, die den nationalen Luftraum durchquert hatte.
Bei dem Vorfall am 24. Juli wurde das Ziel zunächst etwa 20 Kilometer östlich von Sulina entdeckt. Seine Flugroute führte durch die Regionen Brăila, Fetești und Buzău und veranlasste die Mobilisierung rumänischer F-16-Kampfjets sowie von Eurofighter Typhoon der italienischen Luftwaffe.

Die Drohne wurde um 11.02 Uhr über einem unbewohnten Gebiet nahe Padina im Kreis Buzău getroffen. Der Einsatz markierte das erste Mal, dass ein Kampfjet der rumänischen Luftwaffe eine Drohne innerhalb des Luftraums des Landes abschoss.
Die beiden Vorfälle zeigen eine Veränderung der operativen Reaktion Rumäniens auf nicht autorisierte Objekte. Neben der Radarüberwachung nehmen die Kampfjets nun auch eine direkte Neutralisierung vor, wenn die Bedingungen einen Einsatz mit geringem Risiko für Menschen und Sachwerte am Boden ermöglichen.
Als Mitglied der Organisation des Nordatlantikvertrags unterhält Rumänien ständige Luftraumüberwachungsmissionen und tauscht Informationen mit den Verteidigungsstrukturen des Bündnisses aus. Die Region des Donaudeltas erhält aufgrund ihrer Nähe zur Südukraine besondere Aufmerksamkeit, da dort regelmäßig Drohneneinsätze registriert werden.
În această dimineață, la ora 8:30, o nouă dronă a fost doborâtă în spațiul aerian românesc, la 10 km vest de localitatea Sfântu Gheorghe (Delta). Drona a fost doborâtă de un pilot român dintr-un avion F-16.
— Nicușor Dan (@NicusorDanRO) 25. Juli 2026
Quelle und Bilder: X @NicusorDanRO | Rumänisches Ministerium für nationale Verteidigung | Ukrainische Luftwaffe | Militarnyi | Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
