
Elektroautos haben auf dem deutschen Automobilmarkt einen historischen Meilenstein erreicht und erstmals die Verkäufe von Dieselfahrzeugen übertroffen.
Von der deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichte Daten zeigen, dass im Juni 84.057 vollelektrische Pkw neu zugelassen wurden. Dies entspricht einem Anstieg von 78,2 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Damit entfielen 28,4 % der insgesamt 296.378 im Monat neu zugelassenen Fahrzeuge auf Elektroautos. Sie lagen damit knapp vor konventionellen Hybridfahrzeugen, von denen 83.315 Einheiten zugelassen wurden, was einem Anteil von 28,1 % entspricht.
Benzinbetriebene Modelle kamen auf 60.796 Einheiten, während Dieselfahrzeuge 33.862 Neuzulassungen verzeichneten. Plug-in-Hybride erreichten insgesamt 32.212 Einheiten.

Unter den Elektroautos führte das Tesla Model Y die Rangliste mit 6.023 Neuzulassungen im Juni an und belegte zugleich den dritten Platz in der Gesamtwertung der meistverkauften Fahrzeuge des Landes.
Es folgten der Volkswagen ID.3 mit 3.514 Zulassungen, der Skoda Enyaq mit 3.383, der Skoda Elroq mit 3.315 und der BMW X1 mit 2.628 Einheiten.

Im Ranking der Automobilhersteller behauptete Volkswagen mit 51.058 neu zugelassenen Fahrzeugen die Marktführerschaft in Deutschland, gefolgt von BMW mit 26.119 und Skoda mit 24.963 Einheiten.

Trotz des Verkaufsanstiegs machen vollelektrische Fahrzeuge weiterhin nur einen kleinen Anteil des gesamten Fahrzeugbestands im Land aus. Nach Angaben des KBA entfielen Anfang 2026 lediglich 4,1 % der rund 61 Millionen in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge auf reine Elektroautos, während Benziner noch immer 59,3 % des nationalen Fahrzeugbestands ausmachten.
Fotos: Tesla | Skoda | Volkswagen. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft.
