
Zu den von klassischen Modellen des Herstellers inspirierten Motorrädern gehören eine Izh Jupiter mit elektrischem Beiwagen, eine batteriebetriebene Izh-49 für den Stadtverkehr und die Izh-49 „Natasha“ mit einem 250-cm³-Motor und 31 PS.
Der Kalashnikov Concern nutzte das Rockfestival Uletay, das vom 8. bis 12. Juli in der Republik Udmurtien in Russland stattfand, um drei Motorräder der Marke Izh vorzustellen, die sich an Sammler und Liebhaber von Retro-Modellen richten.
Die Veranstaltung, die jährlich Zehntausende Besucher und rund 100 Bands zusammenbringt, diente als Bühne für praktische Vorführungen der Fahrzeuge. Das Publikum konnte eine elektrische Version der Izh Jupiter mit Beiwagen, eine elektrische Neuinterpretation der klassischen Izh-49 und die mit einem Verbrennungsmotor ausgestattete Izh-49 „Natasha“ testen.
Nach Angaben des Herstellers hoben die Teilnehmer Eigenschaften wie die einfache Handhabung, den leisen Betrieb und die geringeren Nutzungskosten hervor, insbesondere bei den elektrischen Modellen. Die Motorräder gehören noch nicht zu einer konventionellen Großserienproduktion und werden ausschließlich auf Bestellung angeboten.
Elektrische Izh Jupiter behält den traditionellen Beiwagen

Die neue Izh Jupiter mit Beiwagen wurde als moderne Interpretation der Izh Jupiter-2 entwickelt, eines dreisitzigen Motorrads, das während der Sowjetzeit bekannt wurde.
Das Modell nutzt einen luftgekühlten, bürstenlosen Gleichstrom-Elektromotor mit einer maximalen Leistung von 20 kW, was etwa 27 PS entspricht. Die Kraftübertragung erfolgt über einen direkt im Rad installierten Motor.
Die angegebene Höchstgeschwindigkeit beträgt 70 km/h. Mit einem Lithium-Ionen-Akku kann die Reichweite bis zu 50 Kilometer betragen. Durch den Einbau eines zweiten Akkus erhöht sich die geschätzte Reichweite auf bis zu 100 Kilometer.
Mit Beiwagen wiegt das Motorrad 350 kg. Zur optionalen Ausstattung gehören Allradantrieb, LED-Beleuchtung, ein zusätzlicher Akku im Seitenfach und ein zweiter Radnabenmotor mit 8 kW.
Das Konzept ist eher auf Ausfahrten, kurze Strecken und Freizeitnutzung als auf hohe Fahrleistungen auf Landstraßen oder lange Reisen ausgerichtet.
Elektrische Izh-49 verbindet klassische Optik mit Stadtverkehr

Die elektrische Version der Izh-49 greift Designelemente des ursprünglich 1951 eingeführten Motorrads auf. Trotz ihrer Retro-Optik wurde die neue Ausführung hauptsächlich für Fahrten im Stadtverkehr entwickelt.
Das Motorrad verfügt über einen bürstenlosen Elektromotor mit 10 kW, entsprechend etwa 13,6 PS, Luftkühlung und einer angegebenen maximalen Drehzahl von 4.000 U/min. Die Kraftübertragung erfolgt über einen Riemen, der in der Regel weniger Wartung erfordert und weniger Geräusche verursacht als herkömmliche Kettensysteme.
Die elektrische Izh-49 erreicht bis zu 95 km/h und bietet eine geschätzte Reichweite von 100 Kilometern pro Ladung. Das Modell ist 2.090 mm lang, 800 mm breit und 1.020 mm hoch und hat ein Trockengewicht von 130 kg.
Mit diesen Werten gehört das Motorrad zum Segment leichter Elektrofahrzeuge für den täglichen Einsatz. Angaben zur Ladezeit, zur gesamten Batteriekapazität oder zum Preis wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.
Izh-49 „Natasha“ erreicht 155 km/h

Das dritte vorgestellte Motorrad war die Izh-49 „Natasha“, eine ebenfalls vom historischen Modell inspirierte Version, die jedoch mit einem konventionelleren Antrieb ausgestattet ist.
Das auf dem Festival gezeigte Modell verwendet einen flüssigkeitsgekühlten Einzylinder-Viertaktmotor mit 250 cm³ Hubraum und einer maximalen Leistung von 31 PS. Das Getriebe verfügt über sechs Gänge, während der Kraftstofftank 14 Liter fasst.
Vorn kommt eine Teleskopgabel zum Einsatz, hinten eine Schwingenkonstruktion. Bei einem angegebenen Gewicht von 160 kg kann das Motorrad eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h erreichen.
Nach Angaben des Unternehmens kann die „Natasha“ je nach den vom Käufer gewünschten Spezifikationen auch mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet werden.
Produktion bleibt begrenzt
Die Präsentation auf dem Uletay-Festival deutet darauf hin, dass Kalashnikov den historischen Wert der Marke Izh in Kleinserienprojekten nutzen möchte, die klassisches Design mit unterschiedlichen Antriebstechnologien verbinden.
Bislang gibt es keine Bestätigung für eine Serienproduktion, Preise oder eine Verfügbarkeit auf internationalen Märkten. Die drei Modelle werden ausschließlich auf Bestellung gefertigt, was ihre Positionierung als Spezialfahrzeuge für Sammler, Vorführungen und individuell angepasste Projekte unterstreicht.
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Quelle und Bilder: Kalashnikov Concern. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
