
Die US-Marine hat eine neue Generation autonomer Boote mit niedriger Silhouette bestellt, deren Konstruktion von den halbtauchenden Wasserfahrzeugen inspiriert ist, die Drogenschmuggler einsetzen, um der Radarerfassung und Luftüberwachung zu entgehen.
Nach Angaben der Website Defence Blog wurde der Auftrag im Wert von 24,96 Millionen US-Dollar an das Unternehmen ReconCraft LLC vergeben. Die Auslieferung der Systeme soll bis November 2028 erfolgen.

Die Autonomous Low-Profile Vessels (ALPVs) bewegen sich mit dem größten Teil ihres Rumpfes unter Wasser, sodass nur ein kleiner Abschnitt über der Wasserlinie sichtbar bleibt. Diese Bauweise reduziert die visuelle und die Radarsignatur erheblich und erschwert dadurch die Erkennung der Boote bei Aufklärungs-, Logistik- und Frachttransportmissionen in Hochrisikogebieten.
Das Konzept wurde in den vergangenen Jahren vom United States Marine Corps entwickelt, um Einsätze im Indopazifik zu unterstützen. Dort könnten kleinere Einheiten Nachschub benötigen, ohne auf große Schiffe oder feste Stützpunkte angewiesen zu sein.

Es wird erwartet, dass Wasserfahrzeuge dieses Typs Nachschub autonom zu Kräften transportieren können, die auf Inseln oder in umkämpften Regionen stationiert sind.
Analysten zufolge spiegelt die Investition die Strategie des Pentagons wider, den Einsatz unbemannter Plattformen auszuweiten, um die Zahl der verfügbaren Einsatzmittel zu erhöhen, ohne die Kosten für den Bau großer Kriegsschiffe tragen zu müssen.
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Fotos: United States Marine Corps. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
