
Die US-Armee hat einen autonomen Eisenbahnwagen getestet, der für den Transport militärischer Fracht ohne herkömmliche Lokomotive oder Personal an Bord entwickelt wurde.
Laut dem Defence Blog fand die Demonstration während der Übung Operation Sentinel Justice im Camp Shelby Joint Forces Training Center im Bundesstaat Mississippi statt.
Das von dem US-Unternehmen Intramotev entwickelte System mit dem Namen TugVolt ist ein batteriebetriebenes elektrisches Schienenfahrzeug, das Güterwagen vollständig autonom bewegen kann.

Während der Tests nutzten Soldaten das System, um Eisenbahnwagen des Verteidigungsministeriums zwischen verschiedenen Lade- und Entladegleisen zu bewegen. Anschließend ordnete das Fahrzeug auch Güterwagen mit echter militärischer Fracht neu, die am Übungsgelände eingetroffen waren.
Nach Angaben von Intramotev wurde der TugVolt entwickelt, um Rangierarbeiten auf Bahnhöfen und in Logistikzentren zu automatisieren, den Personalbedarf zu verringern und den Materialtransport zu beschleunigen. Da das System elektrisch betrieben wird, entfällt außerdem die Notwendigkeit einer herkömmlichen Lokomotive für diese Art von Einsätzen.

„Neben der erfolgreichen Ausbildung von Dutzenden Soldaten haben wir gezeigt, dass Intramotev bereit ist, den realen militärischen Anforderungen gerecht zu werden – genauso wie wir es bereits für unsere kommerziellen Kunden tun“, erklärte Alex Peiffer, Chief Operating Officer von Intramotev und Veteran der US-Luftwaffe.
Der Test ist Teil der Bemühungen der US-Armee, autonome Technologien in die militärische Logistik zu integrieren, um die Effizienz beim Transport von Versorgungsgütern zu steigern und Soldaten weniger potenziell gefährlichen Aufgaben in Konfliktgebieten auszusetzen.
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Fotos: Intramotev. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
