Norwegische F-35-Kampfjets fangen russische Tu-160-Bomber in der Arktis ab

Norwegische F-35-Kampfjets fangen russische Tu-160-Bomber in der Arktis ab
Norwegische F-35-Kampfjets fangen russische Tu-160-Bomber in der Arktis ab (Foto: NATO Air Command)

F-35A-Kampfjets der norwegischen Luftwaffe haben zwei russische strategische Tu-160-Bomber während eines rund 16-stündigen Patrouillenfluges über der Barentssee und der Norwegischen See abgefangen und begleitet.

Nach Angaben des NATO Air Command starteten die F-35 von der Luftwaffenbasis Evenes im Rahmen einer Quick-Reaction-Alert-Mission (QRA), um die russische Formation zu identifizieren und zu überwachen, während sie sich im internationalen Luftraum in der Nähe des Bündnisgebiets bewegte.

Neben den Bombern gehörten zur russischen Mission auch zwei MiG-31BM-Begleitjäger sowie ein Il-78M-Tankflugzeug zur Luftbetankung. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte, dass die Mission von ausländischen Flugzeugen begleitet wurde, nannte jedoch keine beteiligten Staaten.

Foto: NATO Air Command
Foto: NATO Air Command

Neben der norwegischen Abfangmission teilte die NATO mit, dass französische Kampfjets im Rahmen der Baltic Air Policing Mission ein russisches Tu-154B-Flugzeug bei einer weiteren Operation in der Region abgefangen haben. Auch portugiesische F-16-Kampfjets nahmen an dem Einsatz teil, wobei nicht bekannt gegeben wurde, welches Flugzeug sie überwachten.

Foto: NATO Air Command
Tu-154B. Foto: NATO Air Command

Die Abfangmissionen sind Teil der routinemäßigen Überwachung der NATO im hohen Norden Europas, wo alliierte Flugzeuge russische Militärflüge beobachten, die sich dem Luftraum des Bündnisses nähern.

Obwohl die russischen Bomber im internationalen Luftraum blieben, ermöglichen diese Einsätze die Identifizierung, Verfolgung und Überwachung der Luftaktivitäten in der Region.

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Fotos: NATO Air Command / X @GuyPlopsky. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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