
Schweden hat den ersten Panzer Stridsvagn 123A erhalten, eine modernisierte Version des früheren Stridsvagn 122, der schwedischen Variante des Leopard 2A5.
Nach Angaben des ukrainischen Portals Militarnyi erfolgte die Lieferung durch das deutsche Unternehmen KNDS an die schwedische Behörde für die Beschaffung von Verteidigungsmaterial (FMV) und ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms für die Panzertruppe des Landes.
Das Programm sieht die Modernisierung von 110 Panzern auf den Standard Stridsvagn 123A bis 2030 vor. Zu den Verbesserungen gehören erhöhter Schutz, die Digitalisierung der Bordsysteme, neue elektronische Ausrüstung und ein logistisches Unterstützungspaket.

Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Einführung der 120-mm-Kanone Rh-120 L55A1, die länger ist und eine größere Reichweite als das Vorgängermodell bietet. Hinzu kommen neue Sensoren, Nachtsichtsysteme für Kommandant und Richtschütze, Kameras für Nachtfahrten sowie eine stärkere digitale Integration zwischen den Plattformen.
Nach Angaben von KNDS gehört der Stridsvagn 123A zu den modernsten Panzern der Leopard 2-Familie und ist vollständig interoperabel mit anderen Betreibern dieses Modells innerhalb der NATO. Das schwedische Heer soll noch im zweiten Halbjahr 2026 mit der Ausbildung der ersten Besatzungen beginnen.

Die Modernisierung ist Teil eines breiteren schwedischen Wiederaufrüstungsprogramms. Neben den 110 Stridsvagn 123A hat das Land auch 44 neue Leopard 2A8 bestellt, die die Bezeichnung Stridsvagn 123B erhalten werden. Insgesamt soll das schwedische Heer bis 2031 über 154 modernisierte oder neue Panzer verfügen.
Foto: KNDS. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
