
Das Militär der Vereinigten Staaten hat einen weiteren tödlichen Angriff auf ein Schiff durchgeführt, das im Verdacht stand, in den Drogenhandel im östlichen Pazifik verwickelt zu sein. Dabei kamen drei Menschen ums Leben.
Laut einem Bericht der The New York Post wurde die Operation am vergangenen Mittwoch (18.) durchgeführt und vom US-Südkommando (SOUTHCOM) bekannt gegeben.
Nach Angaben der Behörden wurde das Boot von Personen betrieben, die als “Narkoterroristen” eingestuft wurden, und soll auf bekannten Routen des Drogenhandels unterwegs gewesen sein. Die Aktion wurde von General Francis L. Donovan autorisiert und von einer gemeinsamen Einsatzgruppe ausgeführt, die für Operationen in der Region zuständig ist.

Dieser Angriff ist Teil einer umfassenderen US-Militärkampagne gegen Drogenhandelsnetzwerke in Lateinamerika, die seit September intensiviert wurde. Nach Schätzungen, die von der Presse veröffentlicht wurden, sollen bereits mehr als 200 Menschen bei ähnlichen Operationen in der Karibik und im östlichen Pazifik getötet worden sein.
Die US-Regierung erklärt, dass die Ziele Teil krimineller Organisationen seien, die als Terrororganisationen eingestuft wurden, und dass die Operationen darauf abzielen, den Drogenfluss in das Land zu unterbrechen.
Die Kampagne wird jedoch von Abgeordneten und Menschenrechtsorganisationen kritisiert, die die Rechtmäßigkeit und Transparenz dieser Militäreinsätze auf hoher See infrage stellen.
On June 18, at the direction of #SOUTHCOM commander Gen. Francis L. Donovan, Joint Task Force Southern Spear conducted a lethal kinetic strike on a vessel operated by Designated Terrorist Organizations. Intelligence confirmed the vessel was transiting along known… pic.twitter.com/22B31fjZUK
— U.S. Southern Command (@Southcom) June 18, 2026
Foto und Video: X @Southcom. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
