CAPINT: Neuer KNDS-Panzer erscheint als Übergangslösung für das französische Heer

KNDS zeigt den Panzer CAPINT, um die Modernisierung der französischen Panzertruppen zu beschleunigen (Foto: KNDS)
KNDS zeigt den Panzer CAPINT, um die Modernisierung der französischen Panzertruppen zu beschleunigen (Foto: KNDS)

KNDS stellte während der Eurosatory 2026 den CAPINT vor, einen neuen Kampfpanzer, der als Übergangslösung für das französische Heer dienen soll.

Das Fahrzeug ist eine Antwort auf die anhaltenden Verzögerungen des deutsch-französischen Programms MGCS, das als künftiges europäisches Panzersystem gilt, nun aber erst in den 2040er-Jahren in Dienst gestellt werden soll. Da die französischen Leclerc-Panzer bis 2038 außer Dienst gestellt werden sollen, sucht Paris nach einer Alternative, die diese Lücke schließen kann.

KNDS zeigt den Panzer CAPINT, um die Modernisierung der französischen Panzertruppen zu beschleunigen (Foto: KNDS)
Unbemannter Turm mit der 120-mm-Kanone ASCALON (Foto: KNDS)

Der CAPINT kombiniert französische und deutsche Technologien und nutzt einen unbemannten Turm mit der 120-mm-Kanone ASCALON auf einem vom Leopard 2 abgeleiteten Fahrgestell.

Das Projekt sieht außerdem die künftige Integration einer 140-mm-Kanone vor, einer Technologie, die ursprünglich für das MGCS vorgesehen war.

Einer der Vorteile der aktuellen Bewaffnung ist ihre Kompatibilität mit sämtlicher 120-mm-Standardmunition, die von NATO-Staaten verwendet wird, was die Logistik vereinfacht und die Betriebskosten senkt.

KNDS zeigt den Panzer CAPINT, um die Modernisierung der französischen Panzertruppen zu beschleunigen (Foto: KNDS)
KNDS zeigt den Panzer CAPINT, um die Modernisierung der französischen Panzertruppen zu beschleunigen (Foto: KNDS)

Zu den Highlights des neuen gepanzerten Fahrzeugs gehören der fortschrittliche Schutz der Besatzung, die in einer gepanzerten Frontkapsel untergebracht ist, sowie passive, reaktive und aktive Verteidigungssysteme.

Der Panzer soll außerdem moderne Funktionen integrieren, darunter künstliche Intelligenz, Fähigkeiten zur Drohnenabwehr und den gemeinsamen Einsatz mit unbemannten Bodenfahrzeugen, die auf dem Schlachtfeld als „robotische Flügelmänner“ agieren sollen.

Die Entwicklung des CAPINT spiegelt die wachsende Sorge Europas wider, seine Panzerkräfte angesichts der Lehren aus dem Krieg in der Ukraine stärken zu müssen. Obwohl Panzer Verwundbarkeiten gegenüber Drohnen und Präzisionswaffen gezeigt haben, hat der Konflikt auch die Bedeutung geschützter und mobiler Feuerkraft bestätigt. Sollten sich der CAPINT und der künftige deutsche Leopard 3 als wirksam erweisen, könnten sie das politische und militärische Interesse an der Fortführung des ambitionierten MGCS-Programms weiter verringern.

Quelle und Bilder: KNDS | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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