
Die Vereinigten Staaten haben eine neuartige Übung mit dem Raketenartilleriesystem HIMARS durchgeführt, das über mehr als 3.200 Kilometer zwischen den Bundesstaaten Michigan und Kalifornien transportiert wurde, um simulierte Präzisionsangriffe auszuführen.
Die Aktivität fand vom 6. bis 13. Juni im National Training Center (NTC) in Fort Irwin statt und war Teil der ersten dort durchgeführten Minuteman Rotation.

Während der Übung verluden Soldaten der Nationalgarde von Michigan einen HIMARS-Startwerfer in ein C-130J Super Hercules-Flugzeug der Air National Guard von Rhode Island. Nach der Landung in der kalifornischen Wüste wurde das System schnell entladen, für simulierte Angriffe eingesetzt und kurz darauf wieder aus dem Einsatzgebiet verlegt. Damit wurden die Mobilität und die schnelle Reaktionsfähigkeit demonstriert, die in modernen Gefechtsszenarien erforderlich sind.
Das Training setzte das HIRAIN-Konzept (HIMARS Rapid Infiltration) praktisch um. Dieses sieht vor, den Startwerfer per Lufttransport in vorgeschobene Positionen zu verlegen, Präzisionsschläge durchzuführen und die Einheit anschließend sofort wieder abzuziehen, bevor gegnerische Kräfte sie lokalisieren können. Ziel der Strategie ist es, die Überlebensfähigkeit von Artilleriesystemen auf Gefechtsfeldern zu erhöhen, die zunehmend durch Sensoren, Radare und weitreichende Waffensysteme überwacht werden.

Neben der Erprobung der operativen Fähigkeiten des HIMARS stärkte die Übung auch die Integration zwischen der Nationalgarde und den aktiven Kräften der US-Armee. Das neue Modell der Minuteman Rotation wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass Einheiten der Nationalgarde auf demselben Niveau ausgebildet werden wie reguläre Truppen, damit sie auf hochintensive Gefechtsszenarien und groß angelegte Operationen vorbereitet sind.
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Quelle und Bilder: army.mil | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
