Das LITENING-System wurde für eine neue Art der Luftkriegsführung aktualisiert

LITENING Advanced Targeting. Foto: Northrop Grumman
LITENING Advanced Targeting. Foto: Northrop Grumman

Ein in kurzer Zeit entwickeltes Software-Update könnte die Rolle eines der bekanntesten Zielerfassungssysteme der Militärluftfahrt verändert haben. Northrop Grumman gab bekannt, dass der LITENING Advanced Targeting-Pod eine neue Fähigkeit zur Bekämpfung von Drohnen erhalten hat und damit seinen Einsatzbereich in Szenarien erweitert, in denen Luftbedrohungen immer schneller auftreten.

Das System, das traditionell zur präzisen Ortung, Identifizierung und Verfolgung von Zielen eingesetzt wird, verfügt nun über Counter-UAS-Funktionen – die Bezeichnung für Operationen gegen unbemannte Luftfahrzeuge. Die neue Fähigkeit ermöglicht es mit LITENING ausgestatteten Plattformen, auf Bedrohungen wie Drohnen in dynamischen Gefechtssituationen zu reagieren, sowohl zur Unterstützung von Bodentruppen als auch zum Schutz maritimer Operationen.

LITENING Advanced Targeting. Foto: Northrop Grumman
LITENING Advanced Targeting. Foto: Northrop Grumman

Das Update gewann an Bedeutung nach der Eskalation von Raketen- und Drohnenangriffen durch Huthi-Kräfte auf US-Schiffe und Handelsschiffe Ende des Jahres 2023. Angesichts der zunehmenden Bedrohung begannen die US-Luftwaffe und Northrop Grumman zu prüfen, wie LITENING eingesetzt werden kann, um schneller auf diese neue Art operativer Herausforderung zu reagieren.

Nach Angaben des Unternehmens waren weder neue Flugzeuge noch ein langwieriger Integrationsprozess erforderlich. Innerhalb weniger Tage arbeiteten Teams von Northrop Grumman daran, Software-Updates zu entwickeln, zu testen und einzuführen, die es F-16-Kampfflugzeugen ermöglichen, den Pod bei Einsätzen gegen schnelle Luftbedrohungen einzusetzen, einschließlich der Verwendung lasergelenkter Raketen.

LITENING Advanced Targeting. Foto: Northrop Grumman
LITENING Advanced Targeting. Foto: Northrop Grumman

Der zentrale Aspekt der Neuerung ist die Geschwindigkeit der Anpassung. Da LITENING in einem externen Pod untergebracht ist, können Softwareverbesserungen unabhängig vom Flugzeug vorgenommen werden. Dadurch wird die Notwendigkeit reduziert, Kampfflugzeuge für langwierige Modernisierungen außer Dienst zu stellen. In der Praxis bedeutet dies, dass ein dringender Bedarf auf dem Gefechtsfeld in deutlich kürzerer Zeit in eine neue operative Fähigkeit umgewandelt werden kann.

Ausgestattet mit Tageslicht-, Infrarot- und Lasersensoren bietet LITENING den Piloten ein erweitertes Lagebild des Gefechtsfeldes. Das System nutzt zudem fortschrittliche Algorithmen zur Verbesserung der Zielerkennung und Zielverfolgung und liefert entscheidende Daten, die den Bedienern helfen, während einer Mission schnelle Entscheidungen zu treffen.

Northrop Grumman betont, dass LITENING entwickelt wurde, um mit modernen Bedrohungen Schritt zu halten. Anstatt ausschließlich auf große strukturelle Veränderungen oder neue Ausrüstung zu setzen, konzentriert sich das Unternehmen auf schnelle Updates, die die Leistung des Systems steigern und auf sich ständig verändernde Gefechtsszenarien reagieren können.

Mit der neuen Fähigkeit zur Drohnenabwehr wird LITENING nicht mehr nur als Präzisions-Zielerfassungspod präsentiert. Es unterstreicht auch einen immer wichtigeren Trend in der modernen Verteidigung: Bereits im Einsatz befindliche Systeme können durch Software-Updates neue kritische Funktionen erhalten – in dem Tempo, das das Gefechtsfeld verlangt.

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Quelle und Bilder: Northrop Grumman. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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