Armenien rüstet Su-30SM-Kampfjets mit iranischen Bomben mit einer Reichweite von bis zu 120 Kilometern aus

Youtube @Suren_Papikyan
Armenien rüstet Su-30SM-Kampfjets mit iranischen Bomben mit einer Reichweite von bis zu 120 Kilometern aus. Youtube @Suren_Papikyan

Armenien präsentierte während der Feierlichkeiten zum Tag der Republik am 28. Mai 2026 eine mögliche Verstärkung seiner Luftstreitkräfte.

Su-30SM-Kampfjets überflogen die Hauptstadt Eriwan und trugen dabei, nach Einschätzung von Experten, iranische Präzisionsgleitbomben des Typs Yasin. Sollte sich diese Identifizierung bestätigen, wäre dies der erste öffentliche Nachweis dafür, dass die Flugzeuge nach Jahren ohne angemessene Offensivbewaffnung endlich über Präzisionswaffen verfügen.

Die Beschaffung der Su-30SM durch Armenien geriet in die Kritik, nachdem bestätigt wurde, dass die Kampfjets ohne ein Raketenpaket aus Russland gekauft wurden. Besonders nach dem Krieg um Bergkarabach im Jahr 2020 rückte die Angelegenheit in den Fokus, da die Flugzeuge mangels kompatibler Bewaffnung nicht im Kampf eingesetzt werden konnten. Dies führte zu Fragen hinsichtlich der Beschaffungsstrategie der armenischen Regierung.

In den vergangenen Jahren suchte Eriwan nach Alternativen zur Bewaffnung seiner Flotte. Neben Verhandlungen mit Indien über einen möglichen Erwerb von Astra-Luft-Luft-Raketen und Modernisierungsmaßnahmen durch den Hersteller HAL hat Armenien seine militärische Zusammenarbeit mit dem Iran ausgebaut. Diese Annäherung scheint zur Integration der Yasin-Präzisionsbomben in die russischen Kampfjets geführt zu haben.

Iranische Präzisionsbomben der Yasin-Klasse. Tasnim News Agency
Iranische Präzisionsbomben der Yasin-Klasse. Tasnim News Agency

Nach Angaben iranischer Quellen kann die Yasin-Bombe Ziele in einer Entfernung von bis zu 120 Kilometern treffen. Dadurch werden Präzisionsangriffe möglich, ohne dass sich das Flugzeug feindlichen Luftverteidigungssystemen nähern muss. Die Präsentation der Waffen während der Parade unterstreicht Armeniens Strategie, seine militärischen Lieferanten nach 2020 zu diversifizieren, die Abhängigkeit von Russland zu verringern und die Zusammenarbeit mit anderen Staaten auszubauen.

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Quelle: Defence Blog | Foto: Youtube @Suren_Papikyan, Tasnim News Agency | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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