Großbritannien bereitet Schiff mit Marinedrohnen für Einsätze in der Straße von Hormus vor

RFA Lyme Bay. Foto: Royal Navy
RFA Lyme Bay. Foto: Royal Navy

Das Unterstützungsschiff der Royal Fleet Auxiliary wurde mit unbemannten Booten, Unterwassersensoren und autonomen Sonarsystemen beladen, um als Mutterschiff für Minenjagdoperationen zu dienen.

Das Unterstützungsschiff RFA Lyme Bay der Royal Fleet Auxiliary verließ Gibraltar mit einer Reihe moderner Minenjagdausrüstung an Bord, als Vorbereitung auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus.

Das Schiff kann als Mutterschiff für unbemannte Systeme in einer möglichen multinationalen Operation dienen, die auf die Sicherheit einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt abzielt.

An Bord befinden sich unbemannte Boote, Unterwassersensoren und autonome Sonarsysteme sowie mehr als 100 Spezialisten der Royal Navy, die dem Diving and Threat Exploitation Group (DTXG) und dem Mine and Threat Exploitation Group (MTXG) angehören.

Diese Gruppen werden für den Betrieb der Systeme sowie für die Koordination der Erkennung und Neutralisierung von Unterwasserbedrohungen verantwortlich sein.

RNMB Ariadne. Foto: Royal Navy
RNMB Ariadne. Foto: Royal Navy

Zu den mitgeführten Systemen gehört die RNMB Ariadne, ein 12 Meter langes unbemanntes Überwasserfahrzeug, das entwickelt wurde, um Seeminen zu lokalisieren und zu neutralisieren, ohne Besatzungen gefährlichen Gebieten auszusetzen.

Das Schiff transportiert außerdem ein multifunktionales unbemanntes Fahrzeug, das den Seacat einsetzen kann – ein autonomes Unterwasserfahrzeug, das mithilfe von Sonar 2D- und 3D-Bilder des Meeresbodens erstellt.

Ein weiteres System der Mission ist der Remus, ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug zur Kartierung des Meeresbodens. Nach Angaben der britischen Marine wurden die Systeme im Vereinigten Königreich getestet, und einige davon kamen bereits bei Übungen in verschiedenen Regionen zum Einsatz, wobei ihre Fähigkeit zum Betrieb in unterschiedlichen maritimen Umgebungen demonstriert wurde.

Das Ariadne-Boot kann autonome Schleppsonare einsetzen
Seacat, autonomes Unterwasserfahrzeug zur Erstellung von 2D- und 3D-Bildern des Meeresbodens mittels Sonar

Laut Kommandeur Dan Herridge, verantwortlich für das MTXG, soll die Mission moderne Fähigkeiten zur Minenabwehr mit fortschrittlichen Sensoren, Autonomie und künstlicher Intelligenz bereitstellen. Er betonte, dass die Operation in kurzer Zeit spezialisiertes Personal, Plattformen und Technologie zusammenführt, um auf sich entwickelnde maritime Bedrohungen zu reagieren.

Die mögliche Präsenz der RFA Lyme Bay in der Golfregion stellt einen Wandel in der Art dar, wie die Royal Navy künftig Minenjagdoperationen durchführen will – mit stärkerem Einsatz autonomer Systeme und Lösungen, die in Zusammenarbeit mit der britischen Industrie entwickelt wurden. Ziel ist es, den Schutz strategischer Handelsrouten zu verstärken und die Freiheit der Schifffahrt zu unterstützen.

Vor dem Auslaufen wurde das Schiff zudem einer Cybersicherheitsprüfung durch Spezialisten von Royal Navy Digital unterzogen. Die Überprüfung umfasste IT-Systeme und persönliche elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Tablets und Smartwatches, um digitale Risiken vor der Mission zu minimieren.

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Quelle und Bilder: Royal Navy. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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