Ford bereitet sieben Markteinführungen vor, um in Europa wieder Boden gutzumachen

Ford bereitet sieben Markteinführungen vor, um in Europa wieder Boden gutzumachen
Ford bereitet sieben Markteinführungen vor, um in Europa wieder Boden gutzumachen (Foto: Ford)

Ford hat die Einführung von sieben neuen Fahrzeugen für den europäischen Markt bis 2029 angekündigt, um nach Jahren rückläufiger Verkaufszahlen und dem Vormarsch chinesischer Autohersteller wieder Marktanteile in der Region zurückzugewinnen.

Zu den geplanten Markteinführungen gehören ein kompakter Elektro-Hatchback, ein urbanes Elektro-SUV, ein neues Modell der Bronco-Familie für Europa, zwei Crossover mit mehreren Antriebsoptionen sowie ein kompaktes SUV, das ab 2028 in Valencia, Spanien, produziert werden soll. Ford bestätigte außerdem den neuen elektrischen Transit City und den Ranger Super Duty für das Nutzfahrzeugsegment.

Laut der Website Motor1 sollen die neuen Modelle ein Design erhalten, das vom Rallye-Erbe von Ford inspiriert ist, und Versionen mit Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektroantrieb kombinieren. Die Marke deutete zudem an, ihre Elektrifizierungsstrategie in Europa flexibler gestalten zu wollen, und spricht sich für einen weniger aggressiven Übergang zu vollständig elektrischen Fahrzeugen aus.

Ein wichtiger Teil der neuen Strategie umfasst eine Partnerschaft mit Renault zur Entwicklung kompakter Elektrofahrzeuge in Frankreich. Berichte europäischer Medien deuten darauf hin, dass aus diesem Projekt ein indirekter Nachfolger des Fiesta hervorgehen könnte.

Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Ford auf dem europäischen Markt eine schwierige Phase durchläuft. Das Unternehmen ist von mehr als 1 Million verkauften Autos pro Jahr vor einem Jahrzehnt auf rund 426.000 Einheiten im Jahr 2025 gefallen und hat Marktanteile an chinesische Marken wie BYD und MG verloren.

Neben den neuen Fahrzeugen will Ford die Rolle von Ford Pro als Anbieter digitaler Dienstleistungen für Unternehmen und gewerbliche Flotten ausbauen. Ziel ist es, dass Software und Dienstleistungen 25 % des operativen Gewinns der Sparte ausmachen.

Foto: Ford. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.

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