BAE Jambelí wird zum größten einsatzfähigen Schiff der ecuadorianischen Marine

BAE Jambelí wird zum größten einsatzfähigen Schiff der ecuadorianischen Marine (X @armada_ecuador)
BAE Jambelí wird zum größten einsatzfähigen Schiff der ecuadorianischen Marine (X @armada_ecuador)

Die ecuadorianische Marine hat die BAE Jambelí (MP-56) offiziell in Dienst gestellt. Sie gilt derzeit als das größte und modernste Schiff der Flotte des Landes.

Das Schiff, das zuvor als KCG-3001 bei der südkoreanischen Küstenwache im Einsatz war, erreichte Ecuador nach einer 62-tägigen Ozeanüberquerung, die im Januar 2026 begonnen hatte. Das Schiff gehört zur Tae-Pyung-Yang-Klasse, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, lang andauernde maritime Patrouillenmissionen auch unter schwierigen Bedingungen auf See durchzuführen.

Nach Marinestandards gebaut und mehr als 100 Meter lang, wurde die BAE Jambelí für Einsätze zur Hochseeüberwachung, für Such- und Rettungsmissionen sowie zum Schutz der ausschließlichen Wirtschaftszone konzipiert. Das Schiff verfügt über eine Seeausdauer von bis zu 40 Tagen, kann Hubschrauber einsetzen und schnelle Abfangboote mitführen, wodurch die operative Reichweite der ecuadorianischen Marine deutlich erweitert wird.

Vor der Übergabe wurde das Schiff in Südkorea modernisiert und an die Bedürfnisse Ecuadors angepasst. Während seines Dienstes in Südkorea war das Schiff mit automatischen SEA-VULCAN-Waffensystemen im Kaliber 20 mm ausgestattet, die vor der Lieferung entfernt wurden. Im Einsatz für Ecuador wird das Patrouillenschiff vor allem Aufgaben der maritimen Sicherheit, der Bekämpfung des Drogenhandels und des Schutzes der natürlichen Ressourcen der Galápagos-Inseln übernehmen.

BAE Jambelí wird zum größten einsatzfähigen Schiff der ecuadorianischen Marine (X @armada_ecuador)
BAE Jambelí wird zum größten einsatzfähigen Schiff der ecuadorianischen Marine (X @armada_ecuador)

Die Indienststellung der BAE Jambelí stärkt zudem die Annäherung zwischen Ecuador und Südkorea im Verteidigungsbereich. Die Übergabe des Schiffes gilt als Teil der südkoreanischen Strategie, die Präsenz des Landes auf dem internationalen Markt für Marineexporte auszubauen, und könnte den Weg für künftige Kooperationen bei Offshore-Patrouillenschiffen, Überwachungssystemen und Modernisierungsprogrammen für die ecuadorianische Flotte ebnen.

Quelle: Naval News | Foto: X @armada_ecuador | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion geprüft

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