
Die letzten verbliebenen Fahrzeuge von Saab sollen in Schweden versteigert werden und markieren damit das endgültige Ende der Geschichte des Automobilherstellers im Industriekomplex von Trollhättan.
Laut Informationen der Website Car and Driver umfasst das Los acht Prototypen und Vorserienfahrzeuge, die Jahre nach der Insolvenz der Marke im ehemaligen Werk des Unternehmens eingelagert blieben.
Zu den wichtigsten Modellen gehören drei Saab 9-3 Aero aus dem Jahr 2014 mit niedrigen Fahrgestellnummern, die als einige der letzten jemals produzierten Fahrzeuge mit dem Saab-Emblem gelten.
Die Fahrzeuge wurden während des kurzen Versuchs montiert, die Marke unter der Kontrolle von NEVS (National Electric Vehicle Sweden) wiederzubeleben – jenem Unternehmen, das nach dem Zusammenbruch im Jahr 2011 die Vermögenswerte von Saab übernahm.

Die Auktion umfasst auch experimentelle Prototypen, die in den folgenden Jahren entwickelt wurden, darunter ein elektrischer Saab mit Reichweitenverlängerer, ein Modell mit elektrischen Radnabenmotoren und sogar ein Testfahrzeug für autonomes Fahren.
Laut Car and Driver wurden viele dieser Fahrzeuge niemals zugelassen und dienten ausschließlich der internen Entwicklung sowie technischen Bewertungen vor einer möglichen Serienproduktion.
Die Fahrzeuge werden vom Auktionshaus Klaravik zwischen dem 21. und 30. Mai ohne Mindestpreis versteigert. Zum Abschluss der Auktion wird es außerdem eine öffentliche Besichtigung des ehemaligen Werks in Trollhättan geben, das für Saab-Fans als historischer Ort gilt.

„Für uns ist dies eine Möglichkeit, die Saab-Ära zu ehren. Saab hinterlässt weiterhin bei so vielen Menschen Spuren und bedeutet so vielen [Menschen] sehr viel“, sagte Nina Selander, CEO von NEVS, das derzeit die zu versteigernden Fahrzeuge besitzt.
„Noch heute nimmt die Marke zweifellos einen besonderen Platz in den Herzen vieler Automobilfans ein. Indem wir den letzten verbliebenen Exemplaren erlauben, ihren Weg mit Würde fortzusetzen, möchten wir die stolze Automobilgeschichte Schwedens würdigen.“
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Fotos: Klaravik. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
