
Helsing, ein deutsches Verteidigungs- und Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI), hat den ersten Start seiner Angriffsdrohne HX-2 von einem Küstenschiff in den Gewässern von Plymouth im Vereinigten Königreich durchgeführt.
Der Test fand an Bord eines schnellen Einsatzbootes vor der Küste von Plymouth statt, das Helsing als seine „maritime Heimat“ bezeichnete, teilte das Unternehmen in seiner Ankündigung mit. „Wir bewegen uns schnell, um die operativen Fähigkeiten der HX-2 weiter auszubauen, aufbauend auf unserer Gefechtserfahrung in der Ukraine. Mehr dazu in Kürze.“
Die HX-2 ist eine 12 kg schwere Angriffsdrohne, die laut Helsing Artillerie, gepanzerte Fahrzeuge und andere militärische Ziele in Entfernungen von bis zu 100 km bekämpfen kann. Sie erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h und trägt als Standardnutzlast eine Mehrzweckmunition gegen Panzer und Strukturen, wobei mehrere Nutzlastoptionen verfügbar sind.
Ausgestattet mit KI wurde die HX-2 dafür entwickelt, Ziele zu suchen, erneut zu identifizieren und zu bekämpfen, selbst ohne dauerhaftes Signal oder kontinuierliche Datenverbindung. Dadurch ist sie laut Helsing widerstandsfähig gegen feindliche Maßnahmen der elektronischen Kriegsführung (EW), die viele Drohnensysteme in umkämpften elektromagnetischen Umgebungen unwirksam gemacht haben.
Over-the-air-Softwareupdates ermöglichen es der HX-2, sich an neue Bedrohungen und Taktiken anzupassen, ohne Hardwareänderungen zu erfordern. Die Schwarmfähigkeit der HX-2 entsteht durch ihre Integration mit Altra, der Aufklärungs- und Angriffssoftwareplattform von Helsing.
Der jüngste maritime Starttest erweitert die Einsatzmöglichkeiten der HX-2 über Landoperationen hinaus auf Küsten- und Littoralumgebungen. Dies stellt eine bedeutende Erweiterung der Fähigkeiten für eine Drohne dar, die auf softwaredefinierte Flexibilität statt auf plattformspezifische Einschränkungen ausgelegt ist.
Foto: Reproduktion / Soziale Medien. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
