
Das Lasersystem Tryzub des ukrainischen Unternehmens Celebra Tech wurde in eine mobile Plattform integriert und ist damit in der Lage, Ziele wie FPV-Drohnen und unbemannte Aufklärungsflugzeuge aus einer Entfernung von bis zu 5 km zu bekämpfen.
Die Information wurde von Celebra Tech in einem Gespräch mit dem ukrainischen Portal Militarnyi mitgeteilt. Nach Angaben des Unternehmens kann Tryzub feindliche Aufklärungsdrohnen auf Entfernungen von bis zu 1.500 Metern angreifen, mit einer effektiven Einsatzreichweite gegen FPV-Drohnen von 800 bis 900 Metern.
Das System, das sich noch in der Phase eines Kampfprototyps befindet, ist nach Angaben des Unternehmens bereits praktisch in der Lage, Ziele in einer Entfernung von bis zu 5 km zu bekämpfen. Sollte sich diese Reichweite in operativen Tests bestätigen, würde dies Tryzub in die Lage versetzen, Kamikaze-Drohnen des Typs Shahed anzugreifen, eine der wichtigsten Bedrohungen, denen die Ukraine derzeit ausgesetzt ist.

Tryzub verfügt außerdem über mehrere wesentliche Upgrades für das Gefechtsfeld, darunter ein KI-basiertes Bedienerterminal, automatische Zielerfassung und Zielverfolgung sowie Radarintegration, um präzise Flugbahndaten über ankommende Bedrohungen zu erhalten.
Darüber hinaus ist das System auf einer Anhängerplattform aufgebaut, die Mobilität bietet, um es schnell in bedrohte Sektoren zu verlegen und Infrastrukturobjekte oder militärische Stellungen zu schützen.
Das Unternehmen wies außerdem auf die potenzielle Anwendung des Systems bei der Minenräumung hin, was die Vielseitigkeit zeigt, die ein Hochleistungslaser über die Luftverteidigung hinaus bieten kann.
Foto: Celebra Tech. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
