
Portugiesische F-16-Kampfjets haben russische An-12-Transportflugzeuge und Su-35-Kampfjets über der Ostsee im Rahmen der NATO-Mission „Baltic Air Policing 2026“ abgefangen, teilte das Luftkommando des Militärbündnisses mit.
Die an der Operation beteiligten portugiesischen Flugzeuge sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Ämari in Estland stationiert. Seit Beginn der Mission am 1. April wurde das portugiesische Kontingent bereits sechsmal alarmiert, um auf russische Luftaktivitäten in der Region zu reagieren.
Frühere Berichte deuteten außerdem darauf hin, dass die Slowakei beabsichtigt, ihre F-16-Kampfjets bis Ende 2027 zur NATO-Luftraumüberwachungsmission in den baltischen Staaten — Litauen, Lettland und Estland — zu entsenden. Die Verstärkung erfolgt vor dem Hintergrund einer verstärkten Überwachung russischer Militärflüge nahe dem europäischen Luftraum durch das Bündnis.
Anfang Mai wurden NATO-Flugzeuge dreimal alarmiert, um russische Flugzeuge zu identifizieren und zu eskortieren, die ohne Einhaltung internationaler Luftfahrtvorschriften unterwegs waren. In einem der Fälle fingen französische Rafale-Kampfjets zwei russische Su-24M ab, die aus der Region Kaliningrad kamen.
Nach Angaben der NATO waren die Transponder der Flugzeuge ausgeschaltet, es lag kein registrierter Flugplan vor, und es bestand kein Funkkontakt zu den Fluglotsen.
Ende April fingen schwedische und dänische Kampfjets strategische Bomber vom Typ Tu-22M3 ab, die von Su-35S-Kampfjets über der Ostsee eskortiert wurden.
Quelle: Militarnyi | Foto: Facebook – NATO Allied Air Command | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
