Russisches Luftverteidigungssystem Buk-M3 in den Vereinigten Staaten gesichtet

Russisches Luftverteidigungssystem Buk-M3 in den Vereinigten Staaten gesichtet
Russisches Luftverteidigungssystem Buk-M3 in den Vereinigten Staaten gesichtet (Foto: Offene Quelle)

Eine Nachbildung des russischen Luftverteidigungssystems Buk-M3 wurde beim Transport durch die US-Armee im Bundesstaat Alabama gesichtet, wie Fotos zeigen, die in den sozialen Medien kursieren.

Laut der Website Defence Blog scheint die Nachbildung, die auf einem Sattelauflieger statt auf einem selbstfahrenden Fahrgestell montiert ist, ein Trainingsmittel zu sein, das verwendet wird, um moderne russische Boden-Luft-Raketensysteme während militärischer Übungen zu simulieren.

Das US-Militär nutzt häufig erbeutete Ausrüstung und detaillierte Nachbildungen ausländischer Waffensysteme, um Personal auszubilden. In einigen Fällen wurden echte Luftverteidigungssysteme aus der Sowjetzeit zur Erprobung und Bewertung beschafft.

Wenn operative Systeme nicht verfügbar sind, werden realistische Attrappen gebaut, damit Piloten und Bodentruppen die Identifizierung und Bekämpfung gegnerischer Systeme üben können.

Das Buk-M3, auch bekannt als Viking, ist die neueste Generation der russischen Buk-Familie von Mittelstrecken-Luftverteidigungssystemen. Das System wurde etwa 2016 in Dienst gestellt und umfasst aktualisierte elektronische Komponenten sowie die Boden-Luft-Rakete 9M317M.

Im Vergleich zu früheren Versionen des Buk-Systems weist das Buk-M3 mehrere strukturelle und technische Änderungen auf. Frühere Varianten wie das Buk-M2 trugen vier Raketen, die extern am Startgerät montiert waren.

Das neuere Buk-M3 verwendet versiegelte Transport- und Startcontainer und trägt sechs startbereite Raketen, was die Einsatzkapazität des Startsystems erhöht.

Laut dem Handbuch des US Army Training and Doctrine Command (TRADOC) bietet das Buk-M3 eine bessere Leistung im Vergleich zu früheren Buk-Varianten und „übertrifft sogar das ältere Langstrecken-Luftverteidigungssystem S-300P“, das in der NATO-Terminologie als SA-10 bekannt ist.

Vor diesem Hintergrund bleibt das Training gegen Systeme wie das Buk-M3 ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung von Flugbesatzungen und Einsatzplanern für Operationen in Umgebungen, die durch moderne Boden-Luft-Raketennetzwerke geschützt sind.

Foto: Offene Quelle. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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