
Die neuseeländische Armee soll in den kommenden Monaten eine Reihe von Drohnen erhalten, die vom lokalen Unternehmen Syos Aerospace entwickelt wurden. Ziel ist es, die operativen Fähigkeiten der New Zealand Defence Force (NZDF) zu Land, zu Wasser und in der Luft zu erweitern.
Nach Angaben des neuseeländischen Verteidigungsministeriums umfasst das Paket verschiedene Arten unbemannter Systeme — Luft-, Boden- und maritime Plattformen — von denen einige bereits unter realen Gefechtsbedingungen getestet wurden. Zu den vorgesehenen Modellen gehören Plattformen, die das Unternehmen zuvor an die ukrainischen Streitkräfte während des anhaltenden Konflikts in der Region geliefert hat.
Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, um die technologische Eigenständigkeit des Landes zu stärken und Risiken in globalen Lieferketten für militärische Ausrüstung zu reduzieren.
Laut Verteidigungsministerium wird „die Verfügbarkeit fortschrittlicher Drohnentechnologien, die von lokalen Unternehmen entwickelt und unterstützt werden, Risiken in den Lieferketten verringern und unsere Widerstandsfähigkeit stärken“.
Boden-, See- und Luftsysteme
Zu den Systemen, die von den neuseeländischen Streitkräften bewertet werden sollen, gehört das unbemannte Bodenfahrzeug SG400, eine robotische Plattform mit 6×6-Radkonfiguration oder optionalen Ketten. Das System kann Nutzlasten von bis zu 400 kg transportieren und Missionen mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern durchführen. Es kann für Logistikaufgaben, den Transport von Versorgungsgütern oder zur Unterstützung militärischer Operationen eingesetzt werden.

Ein weiteres im Paket enthaltenes System ist die SM300-Oberflächendrohne, die für maritime Einsätze entwickelt wurde. Das Fahrzeug kann bis zu 300 kg Nutzlast transportieren und über Entfernungen von bis zu 650 Seemeilen operieren. Sein modulares Fach ermöglicht die Installation verschiedener Sensoren oder Ausrüstungen, darunter auch Systeme zum Start von Luftdrohnen.
Aufklärung und Angriff
Die neue Systemfamilie umfasst auch Luftdrohnen, die auf Überwachung und Angriffe spezialisiert sind.
Das Modell SA2 ist eine Aufklärungsdrohne, die Ziele über große Entfernungen erkennen, identifizieren und verfolgen kann und sowohl tagsüber als auch nachts oder bei eingeschränkter Sicht operieren kann.

Die SA7 hingegen ist eine Angriffsdrohne vom Typ „Kamikaze“ (Loitering Munition), ausgestattet mit einem Gefechtskopf von bis zu 7 kg und einer Flugzeit von etwa 35 Minuten. Sie wurde entwickelt, um spezifische Ziele mit hoher Präzision zu treffen.

Operative Tests
Nach Angaben der Verteidigungsbehörden werden die neuen Systeme in einer Reihe operativer Szenarien von den Land- und Seestreitkräften des Landes getestet.
Zu den vorgesehenen Einsatzmöglichkeiten gehören:
- Transport von Gütern und logistische Unterstützung
- maritime Patrouillen
- Routenaufklärung
- Überwachung sensibler Gebiete
- Integration mit Sensoren und anderen militärischen Systemen
Mit der Integration dieser Plattformen will Neuseeland seine Fähigkeiten im Bereich unbemannter Kriegsführung erweitern und kosteneffiziente Lösungen für Überwachungs-, Logistik- und maritime Sicherheitsmissionen entwickeln.
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Quellen und Bilder: Verteidigungsministerium Neuseelands | Linkedin @syos-aerospace. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
