
Dänemark hat beschlossen, dass seine fünf zukünftigen Arktis-Patrouillenschiffe nach einem verteilten Produktionsmodell gebaut werden, bei dem Werften und Industrieanlagen in verschiedenen Regionen des Landes beteiligt sind.
Der Plan sieht die Errichtung einer zentralen Montageeinheit in Frederikshavn im Norden Jütlands vor, die sich im Besitz der Regierung befindet und zukünftig den Bau größerer Militärschiffe ermöglichen soll.
Die Entscheidung für dieses Modell basiert auf einer von Deloitte durchgeführten Studie, die die Strategie als die wirtschaftlichste und effizienteste identifizierte. Durch die Priorisierung der nationalen Industrie und die Einbindung verschiedener Produktionsstandorte ermöglicht das Modell die Nutzung einer breiteren industriellen Basis mit größerer Verfügbarkeit von Arbeitskräften und Produktionskapazität.
Die Maßnahme ist Teil des im April 2025 gestarteten „Marineplans“, der darauf abzielt, die Struktur der dänischen Marine zu stärken und eine nationale Fähigkeit zum Bau, zur Wartung und Unterstützung neuer Militärschiffe zu konsolidieren. In diesem Zusammenhang werden die neuen Patrouillenschiffe eine zentrale Rolle bei der Verstärkung der Überwachung in der Arktis und in den Gebieten in der Nähe von Grönland spielen. Das Land ergänzt diese Strategie bereits durch die Anschaffung von MQ-9B SkyGuardian-Drohnen und die zukünftige Integration von P-8A Poseidon-Seeaufklärungsflugzeugen.
Die technischen Spezifikationen und die operativen Fähigkeiten dieser Schiffe werden in der nächsten Phase des Programms definiert. Erst nach dieser Definition können die Vertragsverhandlungen fortgesetzt werden. Die neuen Schiffe sollen gemeinsam mit den drei bereits eingesetzten Knud Rasmussen-Klasse-Schiffen operieren, ein offizieller Baubeginn ist jedoch noch nicht bekannt.
Quelle: Naval News | Foto: X @OJoelsen | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
