
Die Vereinigten Staaten haben den möglichen Verkauf von 30 AH-64E Apache Guardian-Kampfhubschraubern an Israel genehmigt. Der Umfang des Geschäfts wird auf bis zu 3,8 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Die Genehmigung wurde vom US-Außenministerium bekannt gegeben und auf der offiziellen Website der Defense Security Cooperation Agency (DSCA) veröffentlicht. Neben den Hubschraubern in der modernsten Apache-Konfiguration umfasst das Paket 70 T700-GE-701D-Triebwerke, elektro-optische M-TADS/PNVS-Systeme der neuesten Generation, 30 AN/APG-78-Longbow-Feuerleitradare, Raketenwarnsysteme, Nachtsichtgeräte, 60 M36E8-Übungsraketen sowie modernste Navigationsausrüstung mit M-Code-Fähigkeit.
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Das Abkommen beinhaltet zudem ein umfassendes Unterstützungspaket: Ausbildung von Piloten und Bodenpersonal, Bereitstellung von Simulatoren, kontinuierliche technische Unterstützung und Ersatzteile. Damit wird die Integration der Flotte sowie deren langfristige Einsatzbereitschaft sichergestellt.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des AH-64E ist das MUMT-System (Manned-Unmanned Teaming). Es ermöglicht den Piloten, Drohnen direkt aus dem Cockpit zu steuern, Echtzeit-Videodaten zu empfangen und koordinierte Angriffe durchzuführen. Dadurch werden Lagebild und operative Wirksamkeit deutlich verbessert.
Derzeit betreibt die Israel Air Force zwei Hauptvarianten des Apache unter den lokalen Bezeichnungen „Peten“ und „Saraf“, die vor allem den Staffeln 113 und 190 zugeordnet sind. Die Einführung der AH-64E-Variante stellt einen bedeutenden technologischen Fortschritt für die israelische Kampfhubschrauberflotte dar – mit Verbesserungen bei Vernetzung, Durchsetzungsfähigkeit und Überlebensfähigkeit auf dem Gefechtsfeld.
Quelle und Bilder: DSCA | Israel Air Force | Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
