
Das japanische Verteidigungsministerium bestätigte, dass ein Aufklärungsschiff der Vishnya-Klasse der russischen Marine in seine Anschlusszonen eingedrungen ist.
Laut einer Mitteilung des Gemeinsamen Stabsbüros wurde das Schiff zwischen dem 13. und 15. Januar in der Nähe der Inseln Yonaguni und Miyako beobachtet, bevor es in den Pazifischen Ozean weiterfuhr.
Das Ministerium teilte mit, dass die Maritime Selbstverteidigungsstreitkraft Japans (MSDF) während der gesamten Passage des Schiffes eine kontinuierliche Überwachung durchführte. Die Beobachtung erfolgte durch den Zerstörer Ikazuchi der 1. Geleitdivision sowie durch maritime Patrouillenflugzeuge des Typs P-1 des 1. Luftpatrouillengeschwaders und Flugzeuge des Typs P-3C des 5. Luftpatrouillengeschwaders.
Die Vishnya-Klasse ist eine russische marinegestützte Aufklärungsplattform, die für das Sammeln von Kommunikations- und elektronischen Signalen ausgelegt ist. Die Schiffe sind mit mehreren Antennenarrays, Radomen und spezialisierten elektronischen Systemen ausgestattet, die langandauernde Aufklärungsoperationen in umstrittenen oder sensiblen Gewässern ermöglichen.
In jüngster Zeit meldete Japan mehrere ähnliche Einsätze russischer und chinesischer Schiffe in der Nähe seiner Inseln. In einer früheren Erklärung erklärte das Ministerium, dass solche Aktivitäten genau überwacht würden und sich die Verteidigungsbehörden in erhöhter Bereitschaft befänden, um auf jede Entwicklung im Zusammenhang mit ausländischen Schiffen in japanischen Gewässern reagieren zu können.
Foto: Verteidigungsministerium Japans. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
