Nordkorea führt Hyperschallraketenstarts im Japanischen Meer durch

Nordkorea führt Hyperschallraketenstarts im Japanischen Meer durch. Foto: Kcna
Nordkorea führt Hyperschallraketenstarts im Japanischen Meer durch. Foto: Kcna

Nordkorea führte am 4. Januar Übungen mit Hyperschallraketenstarts durch, die von einer Einheit der Raketenstreitkräfte der Koreanischen Volksarmee unter direkter Führung von Kim Jong Un durchgeführt wurden.

Nach offiziellen Angaben aus Pjöngjang wurden die Trägersysteme aus der Region Ryokpo in der Hauptstadt in nordöstlicher Richtung abgefeuert und trafen Ziele in etwa 1.000 Kilometern Entfernung in einem Seegebiet des Japanischen Meeres.

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Laut der nordkoreanischen Mitteilung bestätigten die Starts die erklärten taktisch-technischen Eigenschaften des Hyperschallsystems. Während der Übung seien die operative Einsatzbereitschaft der Waffen für Kampfeinsätze, die Zuverlässigkeit der wichtigsten Elemente des strategischen Abschreckungssystems sowie der Ausbildungs- und Koordinationsstand der Raketenkräfte bewertet worden.

Nordkorea führt Hyperschallraketenstarts im Japanischen Meer durch. Foto: Kcna
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Weiter hieß es, Kim Jong Un habe erklärt, dass die kontinuierliche Weiterentwicklung strategischer Mittel, einschließlich offensiver Systeme, eine unverzichtbare Voraussetzung für die Selbstverteidigung des Landes sei. Der Staatschef fügte hinzu, dass regelmäßige Demonstrationen der Einsatzbereitschaft und Kampffähigkeit der strategischen Kräfte angesichts der sich verschärfenden internationalen Lage ein wirksames Abschreckungsinstrument blieben.

Als Reaktion auf die Ereignisse veröffentlichte das japanische Verteidigungsministerium eine offizielle Mitteilung, in der der Abschuss von zwei ballistischen Raketen durch Nordkorea am Morgen des 4. Januar 2026 bestätigt wurde. Nach Angaben Tokios erfolgten die Starts zwischen 7:00 und 8:00 Uhr (Ortszeit) von der westlichen Küste Nordkoreas aus mit Flugrichtung nach Osten.

Nordkorea führt Hyperschallraketenstarts im Japanischen Meer durch. Foto: Kcna
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Die japanischen Behörden teilten mit, dass nach vorläufigen Schätzungen beide Raketen außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Japans, ebenfalls im Japanischen Meer, niedergegangen seien. Das Ministerium hob zudem hervor, dass die Flugkörper als atypisch eingestufte Flugbahnen aufwiesen.

Den veröffentlichten Daten zufolge wurde die erste Rakete um 07:54 Uhr gestartet, legte rund 900 Kilometer zurück und erreichte eine geschätzte maximale Höhe von etwa 50 Kilometern. Der zweite Start erfolgte gegen 08:05 Uhr mit einer Reichweite von rund 950 Kilometern und einer ähnlichen Flughöhe. Die Erfassung der Flugbahnen erfolgte mittels Radarsystemen an Bord von Luftfahrzeugen und Schiffen, die in der Region stationiert waren.

Das japanische Verteidigungsministerium ergänzte, dass japanische, südkoreanische und US-amerikanische Experten die technischen Details der Starts weiterhin analysieren, um den eingesetzten Raketentyp und dessen Fähigkeiten genauer zu bestimmen.

Quelle und Bilder: Kcna | Japanisches Verteidigungsministerium. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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