Die Niederlande erweitern ihre Anti-Drohnen-Verteidigung mit neuen Skyranger-30-Systemen

Sistema de defesa aérea Skyrangers. Foto: Defensie.nl
Skyranger-Luftverteidigungssystem. Foto: Defensie.nl

Die Niederlande haben einen entscheidenden Schritt unternommen, um ihren Schutz vor modernen Luftbedrohungen zu stärken, indem sie einen Vertrag über die Beschaffung neuer Skyranger-Luftverteidigungssysteme unterzeichnet haben.

Die Vereinbarung, die in Susterberg vom niederländischen Verteidigungsministerium geschlossen wurde, soll die Fähigkeit des Landes erheblich verbessern, Drohnen zu bekämpfen – einen der wichtigsten Bedrohungsfaktoren auf dem modernen Schlachtfeld.

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Laut dem Ministerium umfasst der Vertrag die Lieferung von Skyranger-30-Einheiten, darunter mobile Gefechtsplattformen, stationäre Systeme und fortschrittliche Simulatoren für die militärische Ausbildung. Der Zeitplan sieht vor, dass alle Systeme bis 2029 an die Landstreitkräfte übergeben werden – ein für ein Programm dieser Komplexität als schnell geltender Zeitraum.

Sistema de defesa aérea Skyrangers. Foto: Defensie.nl
Skyranger-Luftverteidigungssystem. Foto: Defensie.nl

Die Produktion wird auf zwei Standorte von Rheinmetall verteilt: das Werk in der Schweiz, das für die ersten drei Prototypen verantwortlich ist, sowie die niederländische Tochtergesellschaft, die eine zentrale Rolle bei der Produktion und Montage der übrigen Systeme übernehmen wird. Dadurch wird auch die Beteiligung der niederländischen Verteidigungsindustrie gestärkt.

System entwickelt zur Bekämpfung von Drohnen bis zu 600 kg

Der Skyranger wurde speziell zur Abwehr kleiner und mittelgroßer Drohnen entwickelt und kann Ziele mit einem Gewicht von bis zu 600 kg in Entfernungen von bis zu 5 km neutralisieren. Das System verwendet 30-mm-Munition und gewährleistet eine schnelle und effektive Reaktion gegen unbemannte Luftfahrzeuge, die Truppen, strategische Infrastrukturen oder urbane Gebiete bedrohen könnten.

Die neuen Systeme werden zum Schutz kritischer Einrichtungen eingesetzt, darunter der Hafen von Rotterdam, militärische Stützpunkte und über das niederländische Staatsgebiet verteilte Gefechtsverbände.

Quelle und Bilder: Defensie.nl. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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