
Japanisches Unternehmen lässt zwei neue Hochsee-Patrouillenschiffe für die japanische Marine vom Stapel (Foto: Kosuke Takahashi)
Japan Marine United, ein japanisches Schiffbauunternehmen, hat die ersten beiden von insgesamt zwölf geplanten Hochsee-Patrouillenschiffen (OPVs) für die japanische Marine vom Stapel gelassen.
Die Stapellaufzeremonie fand am Donnerstag (13.) in der Werft des Unternehmens in der Stadt Yokohama in der Präfektur Kanagawa, südlich von Tokio, statt.
Die Schiffe gehören zu einer neuen Klasse der JMSDF (Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte Japans), wobei die Bezeichnung dieser Klasse deren erste OPVs (Hochsee-Patrouillenschiffe) kennzeichnet.
Normalerweise benennt die japanische Marine ihre Schiffe nach Himmels- und Wetterphänomenen, Bergen, Flüssen oder Regionen. Die neue Klasse von Patrouillenschiffen erhielt jedoch Baumnamen.
Laut Naval News wurde das erste Schiff Sakura (さくら) nach der Kirschblüte (桜), der Nationalblume Japans, benannt. Das zweite Schiff erhielt den Namen Tachibana (たちばな), der von 橘 stammt, einer Zitrusbaumart, die seit der Antike in Japan vorkommt.
Es ist erwähnenswert, dass die Namen in internen Beratungen innerhalb der JMSDF ausgewählt und anschließend vom Verteidigungsminister offiziell genehmigt wurden.
Nach Angaben des Büros kostete der Bau von Sakura und Tachibana jeweils etwa 8,9 Milliarden Yen (57,7 Millionen USD). Aufgrund steigender Preise beantragte das Verteidigungsministerium in Tokio jedoch 28,7 Milliarden Yen für den Bau weiterer zwei Schiffe im Verteidigungshaushalt für das Haushaltsjahr 2026.
Der Stapellauf des dritten und vierten Schiffs der Klasse ist für März 2026 geplant. Auf Grundlage des im Dezember 2022 formulierten Nationalen Verteidigungsstärkungsprogramms plant das Verteidigungsministerium, innerhalb von rund zehn Jahren insgesamt zwölf Patrouillenschiffe zu beschaffen.
Foto: Kosuke Takahashi Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
