Audi präsentiert frühen Ausblick auf das F1-Auto und erläutert Strategie für die Weltmeisterschaft 2026

R26 Concept. Foto: Audi
R26 Concept. Foto: Audi

INGOLSTADT/MÜNCHEN – 115 Tage vor seinem ersten Formel-1-Rennen hat Audi an diesem Mittwoch (12) seine vollständige Vision für den Einstieg in die Königsklasse des Motorsports vorgestellt.

Im Brand Experience Center in München enthüllte der Hersteller das R26 Concept, einen Prototyp, der das Design, die Farben und die ästhetische Designsprache des ersten F1-Fahrzeugs der Marke vorwegnimmt – ein Meilenstein der neuen globalen Identität des Unternehmens.

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R26 Concept. Foto: Audi
R26 Concept. Foto: Audi

„Der Einstieg in die Formel 1 ist das nächste Kapitel der Erneuerung von Audi“, sagt der CEO

Für CEO Gernot Döllner ist der Schritt in die Formel 1 eine ambitionierte und strategische Entscheidung.

„Der Einstieg in die Spitze des Motorsports ist das nächste Kapitel der Erneuerung des Unternehmens. Die Formel 1 wird ein Katalysator sein, um Audi agiler, schneller und innovativer zu machen“, erklärte er.

Döllner betont, dass das Ziel klar und realistisch sei: Siegen.

„Wir sind nicht in der Formel 1, um nur teilzunehmen. Wir wollen bis 2030 um den Weltmeistertitel kämpfen. Wir wissen, dass wir nicht über Nacht zu einem Top-Team werden, aber Entschlossenheit, Zeit und kontinuierliche Weiterentwicklung werden uns dorthin bringen.“

R26 Concept eröffnet die neue visuelle Identität von Audi

R26 Concept. Foto: Audi
R26 Concept. Foto: Audi

Das R26 Concept ist der erste vollständige Ausdruck der neuen visuellen Sprache der Marke, die sowohl auf das F1-Auto als auch auf zukünftige Serienfahrzeuge angewendet wird. Das Design kombiniert minimalistische Flächen, präzise geometrische Linien und eine Palette aus Titan, Carbon-Schwarz und dem neuen „Audi Red“.

Außerdem werden die ikonischen Audi-Ringe in Materialien rund um das Formel-1-Programm künftig ebenfalls in Rot dargestellt, was die neue visuelle Ausrichtung hervorhebt.

Laut Chief Creative Officer Massimo Frascella wird die ästhetische Vereinheitlichung ein zentrales Element:
„Wir setzen eine Designsprache um, die alle Bereiche der Organisation miteinander verbindet. Das F1-Projekt ist der Vorreiter dieser neuen Identität, die auf die gesamte Marke ausgeweitet wird.“

Formel 1, Technologie und Strategie: die neue Audi-Säule

R26 Concept. Foto: Audi
R26 Concept. Foto: Audi

Audi sieht in der Formel 1 eine ideale globale Bühne, um das Motto „Vorsprung durch Technik“ zu demonstrieren. Die Kategorie erreicht mehr als 820 Millionen Fans und verzeichnete 2024 rund 1,6 Milliarden Zuschauer, während Teams Milliardenbewertungen erzielen.

CFO Jürgen Rittersberger hebt das wirtschaftliche und öffentliche Potenzial hervor:

„Mit dem riesigen Publikum der Formel 1 haben wir die Chance, neue Verbraucher anzuziehen, insbesondere jüngere Zielgruppen. Die Budgetobergrenze macht das Projekt nachhaltiger und stärkt das wirtschaftliche Potenzial der Initiative.“

Das zukünftige Team verfügt bereits über drei globale Partner: adidas, bp und die zukünftige Hauptsponsorin Revolut.

Sauber übernommen und technische Führung verstärkt

Um in die F1 einzusteigen, übernahm Audi Anfang des Jahres die Sauber Group vollständig und schuf damit Raum für Investitionen des katarischen Staatsfonds. Zwei erfahrene Namen stehen an der Spitze des Projekts: Mattia Binotto (ehemals Ferrari) und Jonathan Wheatley (ehemals Red Bull), die direkt an den CEO berichten.

R26 Concept. Foto: Audi
R26 Concept. Foto: Audi

Die Fahrerpaarung vereint Erfahrung und Jugend: der Deutsche Nico Hülkenberg und der Brasilianer Gabriel Bortoleto.

Erbe auf der Rennstrecke und Innovation als DNA

Audi verfügt über eine siegreiche Historie in verschiedenen Kategorien – vom Rallyesport über Le-Mans-Prototypen bis hin zu Hybrid- und Elektrofahrzeugen sowie der Dakar Rally. Der Einstieg in die F1 soll dieses Innovationsvermächtnis fortführen.

Die neuen technischen Regeln für 2026, die Elektrifizierung und nachhaltige Kraftstoffe betonen, schaffen ein ideales Umfeld für Neueinsteiger, da sich alle Teams gleichzeitig anpassen müssen.

Deutscher Powertrain und beschleunigte Entwicklung

Seit 2022 entwickelt Audi in Neuburg an der Donau den Hybrid-Antriebsstrang, der das Auto von 2026 antreiben wird:

  • 1.6-Liter-V6-Turbomotor
  • ERS-System mit MGU-K und Energiespeicherung
  • Elektronische Steuereinheit
  • Getriebe in den Powertrain integriert

Der Elektromotor wird im Vergleich zum aktuellen Konzept eine verdreifachte Leistung erhalten und damit ein ähnliches Niveau wie der Verbrennungsmotor erreichen, der mit nachhaltigen E-Fuels von bp betrieben wird.

R26 Concept. Foto: Audi
R26 Concept. Foto: Audi

Zwei Jahre nach Projektbeginn wurde der vollständige Powertrain bereits in Rennsimulationen dynamisch getestet und die ersten für die Strecke bestimmten Einheiten werden im Dezember ausgeliefert.

Dreigliedrige Struktur: Deutschland, Schweiz und Vereinigtes Königreich

Das Werk in Hinwil, Schweiz, wird für den Bau des Chassis und den Rennbetrieb verantwortlich sein. Das neue Technologiezentrum in Bicester im Vereinigten Königreich ermöglicht direkten Zugang zum technischen Ökosystem des sogenannten „Motorsport Valley“.

Das Ziel ist eine tiefgreifende Integration von Motor und Chassis – einer der Vorteile eines Werksteams.

Offizielle Präsentation und erstes Rennjahr

Die offizielle Vorstellung des Teams findet im Januar 2026 statt, gefolgt von privaten Tests in Barcelona. Die ersten öffentlichen Testfahrten finden zwischen dem 11. und 20. Februar in Bahrain statt. Das mit Spannung erwartete F1-Debüt von Audi erfolgt beim Großen Preis von Australien vom 6. bis 8. März 2026.

Quelle und Bilder: Audi MediaCenter. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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