
Ein in Deutschland entwickeltes Container-Hochenergiestrahlsystem ist von den Seetests zu weiteren Tests im Laser-Kompetenzzentrum in Meppen übergegangen.
Der Strahler, der von den deutschen Unternehmen Rheinmetall und MBDA entwickelt wird, unterliegt weiteren Tests und Integrationsarbeiten, könnte aber laut den Unternehmen ab 2029 verfügbar sein.
Den Unternehmen zufolge könnte der Demonstrator eine Ergänzung zu bestehenden maritimen Waffen darstellen. Der Strahler kann Drohnen und kleine Schiffe mit geringen Kosten pro Schuss neutralisieren und somit Raketen und Kanonen für höherwertige Bedrohungen freisetzen.
Darüber hinaus könnte das System mit zukünftigen Upgrades hyperschallgelenkte Raketen, Raketen und sogar Mörser- und Artilleriegeschosse bekämpfen.
Der Prototyp verbrachte ein Jahr auf See an Bord der Fregatte Sachsen, wo er über 100 Schusstests und zusätzliche Verfolgungsprüfungen durchführte.
Rheinmetall und MBDA erklärten, dass diese Tests die Robustheit und Leistungsfähigkeit des Systems unter realistischen maritimen Bedingungen bewiesen, einschließlich der Bekämpfung kleiner, schneller Ziele ohne Abhängigkeit vom Gelände als Blockade des Strahls.
Am vergangenen Dienstag (28.) wurde der Container in das Waffen- und Munitions-Technikzentrum (WTD 91) in Meppen integriert, um weitere bodengestützte Drohnenschutztests durchzuführen.
Foto: Rheinmetall. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft.
